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Gleitringdichtungen Besserer Service für Abwasserpumpen

| Redakteur: Florian Stocker

Für die besonderen Belange von trocken- und nassaufgestellten Abwasserpumpen hat der Frankenthaler Pumpenhersteller KSB eine neue doppeltwirkende Gleitringdichtung in Tandemanordnung entwickelt. Bei der Konstruktion der „4STQ“, die als Doppeldichtungsmodul auslegt wurde, legten die Entwickler großen Wert auf einen sehr einfachen Ein- sowie Ausbau. Die Verwendung von Montagelehren und Befestigungsschrauben ist nicht erforderlich.

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Die neue Gleitringdichtung „4STQ“ ist als Doppeldichtungsmodul auslegt und lässt sich einfach ein- und ausbauen.
Die neue Gleitringdichtung „4STQ“ ist als Doppeldichtungsmodul auslegt und lässt sich einfach ein- und ausbauen.
(Bild: Bild: KSB Aktiengesellschaft 2014)

Dank der modularen Bauweise lassen sich Stillstandzeiten bei Revisionen minimieren und Montagefehler vermeiden. Für die erforderliche Vorspannung der eigentlichen Gleitringe sorgt eine Gruppenbefederung. Diese ist außerhalb des Fördermediums in der Ölkammer angeordnet. Das schützt die einzelnen Federn gegen Verunreinigung. Da der Einbauraum in der Pumpe und die Gleitringdichtung optimal aufeinander abgestimmt sind, gibt es an den Reibflächen nur einen minimalen Verschleiß und die Dichtelemente erreichen lange Standzeiten.

Die Gleitringe sind standardmäßig aus Siliciumkarbid gefertigt. Optional ist auch Wolframkarbid lieferbar. Alle metallischen Bauteile sind aus korrosionsbeständigen Edelstählen wie 1.4122 oder 1.4571 gefertigt. Für die O-Ringe setzt man FKM-Elastomere ein. Die neue „4STQ“ ist für alle Betriebszustände geeignet, für die auch die Pumpe zugelassen ist. Dichtungen dieses Typs werden laut Hersteller heute bereits erfolgreich in Abwasserreinigungsanlagen in Deutschland und Südamerika eingesetzt.

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