Fraunhofer IPA

Big-Brother für die smarte Werkzeugtemperierung

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Das macht man am IPA sonst noch:

Für alle Temperiergeräte einsetzbare Überwachungsmöglichkeit

Die Lösung eignee sich folglich auch in puncto Predictive Maintenance. Mit den Zustandsdaten kann man die Lebensdauer der wichtigsten Komponenten wie Pumpen oder Ventile präzise bestimmen, so Bauer. Maschinen und Anlagen könnten so vorausschauend gewartet und Ausfälle reduziert werden. Logotherm 4.0 verbessere außerdem die Prozessqualität. Über das Dashboard lassen sich Informationen zu Temperatur, Durchflussmenge, Druck und Leistung der Maschinen abrufen, beschreibt Bauer. Treten Abweichungen auf, könne der Mitarbeiter gleich nachjustieren. Das Dashboard haben die IPA-Forscher, wie es heißt, nach den Vorgaben von gwk konzipiert. Nahende Probleme zeige es in Gelb an, akute in Rot. Die Benutzeroberfläche ließe sich nach dem Drill-down-Prinzip bedienen. Auf drei Ebenen kann sich der Verantwortliche laut Bauer immer tiefer in die Details vorarbeiten.

Logotherm 4.0 eigne sich für alle Unternehmen, die Temperiersysteme bei der Kunststoffverarbeitung einsetzen. Im Prinzip läßt sich das Zustands- und Prozessmonitoring aber für die Modalitäten in allen Branchen anpassen, merkt Bauer an. „Firmen können ihren Kunden damit einen digitalen Mehrwert-Service anbieten und ihre Geschäftsmodelle neugestalten“, so Bauer. Möglich sei es zum Beispiel, Fernwartungen vorzunehmen oder Ersatzteile automatisiert zu liefern. Ein Demonstrator von Logotherm 4.0 ist für alle, die es interessiert, im Applikationszentrum Industrie 4.0 des Fraunhofer IPA errichtet.

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