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Prüftechnik

Bildverarbeitungssystem prüft Verbindungselemente

| Redakteur: Silvano Böni

Nur fehlerfreie Teile können verwendet werden. Überprüft wird dies mit mehreren Kameras, welche die Teile von allen Seiten begutachten.
Nur fehlerfreie Teile können verwendet werden. Überprüft wird dies mit mehreren Kameras, welche die Teile von allen Seiten begutachten. (Bild: Stemmer)

Bis zu 600 Bauteile aus Metall oder Spitzguss wie Schrauben, Scheiben oder sonstige Massenware aus der Verbindungstechnologie inspiziert und sortiert eine aktuelle Prüfanlage der Gefra GmbH aus Friedewald. Bildverarbeitung von Stemmer Imaging spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Südöstlich von Köln, im idyllischen Friedewald gelegen, ist die Gefra GmbH angesiedelt. 1995 als Gesellschaft für Automation GmbH von Thomas Rothweiler gegründet, hat sich das innovative Unternehmen weltweit einen Ruf als führender Hersteller von Prüfsystemen erarbeitet.

„Varianten unserer Optisort-Serie sind in vielen Ländern rund um den Globus im Einsatz und sorgen dafür, dass die damit geprüften Verbindungselemente zuverlässig den Anforderungen entsprechen“, berichtet der Gründer und Geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens stolz. Der Grossteil der Gefra-Kunden sind Lieferanten für grosse Automobilzulieferer, aber auch für die Luftfahrtindustrie. „Unsere Anlagen müssen daher höchste Anforderungen an die Zuverlässigkeit erfüllen“, betont Rothweiler.

Unterschiedliche Herausforderungen

Die Objekte, die Gefra mit den Optisort-Anlagen untersucht, sind meist metallische Bauteile aus dem Fastener-Sektor wie Schrauben, Muttern oder Scheiben. Aber auch Kunststoffteile, Zündstifte für Airbags oder Verschlusskappen verschiedenster Art durchlaufen die Automaten des Unternehmens und werden auf ihre Geometrie- und Oberflächeneigenschaften geprüft. Diese Vielfalt hat ihre Tücken, wie Rothweiler ausführt: „Jedes neue Prüfteil bringt immer auch gewisse Herausforderungen mit sich. Das beginnt schon bei der Zuführtechnik, setzt sich beim Handling im Automaten fort und endet bei den wechselnden Anforderungen an die Bildverarbeitung, die in allen unseren Inspektionen ein Schlüsselelement darstellt.“

So besteht laut Rothweiler beispielsweise bei Spritzgussbauteilen oft das Problem der Anspritzpunkte, die geometrisch recht unterschiedlich ausfallen können. „Solche Effekte können beim Materialfluss und bei der optischen Inspektion zu einer echten Herausforderung werden“, so der Gefra-Gründer. „Auch das zuverlässige Erkennen von Kratzern oder Beschichtungsfehlern, zum Beispiel auf Metallscheiben, ist in den geforderten Geschwindigkeiten meist nicht einfach zu realisieren.“

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