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Motek 2008

Bildverarbeitungssystem setzt ständig wachsende Rechnerleistung um

| Redakteur: Udo Schnell

Visicontrol stellt zur Motek 2008 das neue Bildverarbeitungssystem MVS-50 vor. Kennzeichen des Systems sind nach Angaben des Unternehmens die offene Systemarchitektur und die – bei dem S-Modell – integrierte echtzeitfähige Soft-SPS.

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Das neue Bildverarbeitungssystem ist nach Angaben von Visicontrol einfach zu skalieren und kann sehr schnell die am Markt verfügbare, ständig wachsende Rechnerleistung umsetzen.Bilder: Visicontrol
Das neue Bildverarbeitungssystem ist nach Angaben von Visicontrol einfach zu skalieren und kann sehr schnell die am Markt verfügbare, ständig wachsende Rechnerleistung umsetzen.Bilder: Visicontrol
( Archiv: Vogel Business Media )

Visicontrol-Geschäftsführer Dr. Albert Schmidt: „Wir stellen uns den wachsenden Anforderungen unserer Kunden. Mit dem MVS-50 haben wir in enger Zusammenarbeit innerhalb der Baumer-Gruppe ein gleichermaßen leistungsfähiges wie zukunftssicheres Bildverarbeitungssystem geschaffen, das anspruchsvollsten Anforderungen, zum Beispiel der Oberflächenkontrolle, gerecht wird.“

Das System werde, so Schmidt, Visicontrol und seinen Kunden insbesondere in Kombination mit dem umfangreichen Kameraprogramm aus der Baumer-Gruppe neue Anwendungsgebiete erschließen und vor allem auch das Leistungspotenzial der Mess- und Sortiermaschinen des Unternehmens nochmals verbessern. Schmidt: „Wir setzen das MVS-50 bereits in unseren Visisort Mess- und Sortiermaschinen ein. Aus der eigenen Erfahrung heraus kann ich nur sagen, es ist ein gelungener Wurf.“ Und davon können auch Integratoren profitieren.

Bildverarbeitungssystem MVS-50 einfach zu konfigurieren

Wie Visicontrol erläutert, ist das MVS-50 und das erweiterte Modell MVS-50s im Vergleich zu den bisherigen MVS-Systemen einfach zu skalieren und kann sehr schnell die am Markt verfügbare, ständig wachsende Rechnerleistung umsetzen. Dazu kommt aktuell ein Embedded iPC-Board mit Intel-Core-Duo-CPU T2500 mit 2 GHz zum Einsatz.

Das 331 mm × 76 mm × 223 mm große, EMV-gerechte Stahlblechgehäuse beherbergt ferner eine Festplatte, VGA-Grafik (bis 2048 × 1536 Pixel), drei Fire-Wire-Buchsen, eine serielle Schnittstelle, (RS232), drei Ethernet-Anschlüsse (1000/100/10), vier USB-2.0-Buchsen, Anschlüsse für PS/2-Maus und Tastatur sowie Schnittstellen für Mod-Bus-TCP, Twin-CAT und Ether-CAT.

Auch bei der Lichtsteuerung beschreitet Visicontrol nach eigenen Angaben neue Wege. Das LC-5 und LC-50 erlauben es über vier Trigger-Eingänge, dass Kameras direkt einzelne Kanäle der Leuchtkörper mit bis zu 15 µs Blitzzeit ansteuern. So kann für jede einzelne Kamera die ideale Beleuchtungssituation geschaffen werden. Das LC-5 bedient dabei vier Kanäle à 16 LED und ist somit für kleine Leuchtkörper ideal geeignet, während das LC-50 bis zu 16 Kanäle à 16 LED mit zwei unterschiedlichen Stromstärken regeln kann, heißt es.

Neue IO-Box kann individuell skaliert werden

Die neu geschaffene IO-Box ist individuell skalierbar für bis zu 24 digitale Ein- und Ausgänge, wobei mit dem Modell MVS-50s zudem zwei analoge IO und ein Anschluss für Inkrementalgeber gesteuert werden können. Hinzu kommt mit dem PS-50 eine USV-Spannungsversorgung für 24 VDC. Die Geräte sind ebenso wie die LC-Reihe mit dem Formfaktor des MVS-50 ausgestattet. Sie sind somit stapelbar und über optional erhältliche Adapter geeignet für vertikalen und horizontalen Einbau in Schaltschränken sowie 19“-Schranksystemen.

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