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Ausschreibung Bionik und 3D-Druck – der Bre-3D-Award

| Redakteur: Simone Käfer

Das Bionik-Innovations-Centrum der Hochschule Bremen begleitet den Bre-3D-Award des Landes Bremen. Bis zum 26.10.2018 kann man sich noch bewerben.

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Bremen hat den Bre-3D-Award ausgeschrieben. Die Bewerbungsphase läuft noch bis Ende Oktober 2018.
Bremen hat den Bre-3D-Award ausgeschrieben. Die Bewerbungsphase läuft noch bis Ende Oktober 2018.
(Bild: gemeinfrei (3dman_eu, pixabay) / CC0 )

Das Land Bremen hat den Bre-3D-Award ausgeschrieben. Mit dem Preis will das Land insbesondere mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit bieten, im eigenen Geschäftsfeld Erfahrungen mit der Additiven Fertigung zu sammeln. Honoriert werden erfolgreiche Projekte genauso wie Entwürfe von Prototypen. Dazu zählt das Land Bremen beispielsweise den Einsatz neuer Werkstoffe und Prozesse, das Reduzieren von Emissionen in Herstellung und Betrieb, neue Geschäftsmodelle oder gleich ein Start-up, bionisches Design, eine wirtschaftliche Fertigung oder eine verbesserte Funktionalität.

Teilnehmen können Unternehmen, Personen, Projekte und Start-ups, die mindestens einen Partner mit Sitz in Bremen haben. Die Bewerbungsphase läuft bis 26. Oktober 2018, die Preisverleihung ist für April 2019 geplant. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.digitalisierung-bremen.de

Buchtipp In dem Buch „Bionik: Lernen von der Natur – Impulse für Innovation” gibt Festo Einblicke in seine Projekte. Mit dabei sind der Roboterrüssel, das Känguru und die Qualle als Unterwasserroboter. Zum Buch wurde eine App erstellt, die 3D-Ansichten und Filme zu Bionik-Projekten mitbringt.

Das Bionik-Innovations-­Centrum (BIC) der Hochschule Bremen flankiert die Preisauslobung. Für die Hochschule bildet Bionik neben Material und Prozesse eine der drei Säulen bei der Integration des 3D-Drucks in zukunftsorientierte Entwicklungs- und Produktionsprozesse. So ermögliche Bionik oftmals erst die volle Entfaltung des Potenzials des 3D-Drucks in der industriellen Anwendung. „Das B-I-C ist in der Lage, bionische Lösungen, insbesondere in den Fachgebieten Neue Materialien, Leichtbaustrukturen sowie energieoptimierte Transportsysteme mit einem deutlichen Fokus auf die für Bremen bedeutsame Luft- und Raumfahrtechnologie, einzubringen,“ erläutert Prof. Dr. Antonia Kesel, Leiterin des Bionik-Innovations-Centrums. Auch die biologisch inspirierte und bionisch optimierte Reorganisation von Prozessabläufen steht im Forschungsportfolio der Bremer. Werden zum Beispiel einzelne Produktteile in Unternehmen auf Additive Fertigung umgestellt, kann es notwendig werden, die damit verbundenen Prozessketten effizient anzupassen oder neu aufzubauen.

Die Additiven Produktionsverfahren bilden auch einen der Themenblöcke im Programm des Bionik-Kongresses „Patente aus der Natur“, der am 26. und 27. Oktober 2018 an der Hochschule Bremen stattfinden wird.

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