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Ebu auf der Euroblech 2018 Blick in die Anlage mit der Datenbrille

| Redakteur: Frauke Finus

Ebu Umformtechnik präsentiert auf der Euroblech einen Stanzautomaten mit elektronischem Walzenvorschub und den Blick in die Anlage mit der Datenbrille.

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Mit einer kleineren Ausführung eines Ebu STA, der weitgehend in Standardausführung für einen namhaften Kunden gebaut wurde, ist Ebu Umformtechnik dieses Jahr auf der Euroblech vertreten.
Mit einer kleineren Ausführung eines Ebu STA, der weitgehend in Standardausführung für einen namhaften Kunden gebaut wurde, ist Ebu Umformtechnik dieses Jahr auf der Euroblech vertreten.
(Bild: Ebu)

Mit einer kleineren Ausführung eines Ebu STA, der weitgehend in Standardausführung für einen namhaften Kunden gebaut wurde, geht Ebu Umformtechnik dieses Jahr zur Euroblech. Das Unternehmen unterstreicht nach eigenen Angaben damit seine Flexibilität, speziell auf Kundenwünsche eingehen zu können.

Für einfachere Anforderungen muss es nicht immer die Hightech-End-Variante sein. Für die Betreiber stehen Produktivität, Effizienz und Rentabilität im Vordergrund. Investition, Teilekosten und Aufgabenstellung werden gegenübergestellt und bilden einen wichtigen Faktor. So kann es für unter Umständen durchaus wirtschaftlicher sein, auf einen Servoantrieb oder einen vollautomatischen Werkzeugwechsel zu verzichten, wie es weiter heißt.

Werkzeugdatensätze auch nach Jahren einfach reproduzieren

In Hannover stellt Ebu nun einen Stanzautomaten vom Typ STA250/2000 P2R in Stahlschweiß-Konstruktion aus. Der hier bereits in den Farben des Kunden präsentierte Automat ist nur ein Teil der beauftragten Gesamtanlage, die unmittelbar im Anschluss an die Messe bei einem Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie in Betrieb genommen wird, wie das Unternehmen mitteilt.

Die Presse wird dort mit einer Bandanlage, ebenfalls made by Ebu, komplettiert, die für Bandbreiten bis 630 mm konzipiert ist und überwiegend Edelstähle bis 4 mm Blechdicke verarbeiten wird. Zwar wählte der Kunde mit dieser Anlage eine einfachere Technologie, legte aber auf eine solide und bewährte Ausführung großen Wert, die Ebu mit dieser Ausführung liefert, wie es weiter heißt. Die Anlage verfügt über eine moderne Bildschirmsteuerung auf TIA-Portal-Basis. Die verschiedenen automatisierten Verstellvorgänge werden im Werkzeugdatenspeicher erfasst und aufgeschlüsselt den jeweiligen Werkzeugen wieder zugeordnet, wie es weiter heißt. So können auch nach Jahren noch einst abgespeicherte Werkzeugdatensätze reproduziert und Teile in kleinen Losgrößen unkompliziert hergestellt werden.

Von der Beratung und Projektierung über Herstellung bis zur Aufstellung

Die 2018er Anlage schlägt eine Brücke zu einem ausgesprochen anspruchsvollen Großprojekt, das Ebu in 2016/2017 bei dem gleichen Kunden umgesetzt hatte. Die damals gelieferte, hochautomatisierte Anlage mit einem 800 t-Servo-Stufenumformautomaten eröffnete dem Kunden ganz neue Fertigungs- und Liefermöglichkeiten, wie es heißt.

Vertriebsleiter Harry Wölfel erklärt: „Wir können nicht nur große und komplexe Kundenanforderungen bedienen, sondern sind auch in der Lage, einfachere Anforderungen zu einem attraktiven Preis umzusetzen. Es ist dabei für uns selbstverständlich, dass wir mit dieser Anlage dem Kunden wieder ein Komplettpaket liefern, das sich von der Beratung und Projektierung über Herstellung und Transport mit Feinaufstellung bis zur Einweisung des Bedienpersonals und auf Wunsch über Jahre hinaus auf den Support durch unseren Service erstreckt.“

Augmented Automation

Gleichzeitig geht das Service-Angebot von Ebu mit dem Trend der Digitalisierung und bietet neue Technologie und Systeme an, wo sie sinnvoll und effizient einsetzbar sind.

Mit einer Vorführung am Messestand zeigt Ebu Umformtechnik, wohin die Reise im Service gehen kann: Augmented Automation ist hier das Thema – die erweiterte Bereitstellung von Informationen über eine Datenbrille,wie das Unternehmen mitteilt. So könne der Anlagenbetreiber oder der Ebu-Monteur vor Ort am Objekt, der Maschine oder Anlage, mit zusätzlichen Informationen, Bildern, Videos oder computergenerierten Daten versorgt werden. Der Nutzer steht vor einer vollverkleideten laufenden Anlage, die vielleicht sogar innerhalb der Schallschutzkabine steht, und will wissen, wo sich ein bestimmtes Bauteil oder ein Sensor befindet, der immer wieder Fehlermeldungen bringt. Nun sei es möglich Stück für Stück die Verkleidungen auszubelenden und den Anwender durch die Anlage hindurch bis zu der vermeintlichen Fehlerquelle zu führen.

Ebu auf der Euroblech: Halle 27, Stand E81

Weitere Meldungen zur Euroblech finden Sie in unserem Special.

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