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Studie

Blockchain für die Energiewirtschaft

| Redakteur: Katharina Bormann

Blockchain-Technologien bieten auch Vorteile für die Energiewirtschaft.
Blockchain-Technologien bieten auch Vorteile für die Energiewirtschaft. (Bild: gemeinfrei / CC0)

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Die Blockchain-Technologie weist – wie in vielen anderen Branchen – auch in der Energiewirtschaft große Potenziale auf. Hier kann die neue Technologie moderne Geschäftsmodelle, Prozessoptimierung oder Mehrwertdienstleistungen ermöglichen. Eine Studie der Forschungsstelle für Energiewirtschaft gibt nun einen Überblick über den Einsatz der neuen Technologie.

Bei der Blockchain-Technologie handelt es sich um eine verteilte Datenbank, die – mittels Konsens-Mechanismen statt vertrauenswürdigen Intermediären – Datenintegrität zwischen unbekannten Parteien gewährleistet. Gerade für die Anwendung in kritischen Infrastrukturbereichen ist die Blockchain-Technologie somit eine interessante Alternative. Dies lässt sich vor allem anhand ihrer Eigenschaften, IT-Sicherheit zu gewährleisten („Security-by-Design“) und manipulationssichere Daten abzuspeichern sowie ihres verteilten Charakters, eine sehr hohe Verfügbarkeit zu gewährleisten, begründen. Um Stärken, Schwächen und mögliche Einsatzfelder identifizieren zu können, ist jedoch ein tieferes Verständnis für die Blockchain-Materie notwendig.

Branchenspezifische Anwendungsbeispiele

Zusammen mit acht Partnern aus der Praxis hat die Forschungsstelle für Energiewirtschaft im Projekt „Die Blockchain: Chance zur Transformation der Energieversorgung?“ 90 branchenspezifische Anwendungsfälle der Technologie identifiziert. Die Breite der Anwendungsfälle reicht dabei vom Labeling erneuerbarer Energien (Herkunftsnachweise) über P2P-Handle, Asset- und Supply-Chain-Management bis hin zu Sektorenkopplung, Systemdienstleistungen, Sharing Economy oder dem Einsatz von Kryptowährungen.

Blockchain – was ist das eigentlich?

Im Berichtsteil Technologiebeschreibung wird zudem nach Angaben der Forschungsstelle die Grundlage für ein tieferes Blockchain-Verständnis sowie eine Beschreibung der verschiedenen Bestandteile und eine Darstellung ihrer Zusammenhänge geliefert. Zunächst wird dabei der grundlegende Aufbau von Blockchain-Technologien erläutert, bevor die Frage geklärt wird, welche Bausteine Bestandteil der Technologie sind und was deren Funktionsweise ist. Anschließend wird aufgezeigt, was die Chancen und Risiken von Blockchain sind und wie sich diese begründen lassen. Weiterhin soll geklärt werden, welche Lösungen zur Verbesserung der Technologie derzeit entwickelt werden.

Anschauliche Darstellung der Materie

Im Bericht seien sowohl verschiedene Ausgestaltungsformen wie private und öffentliche (private/public) sowie permissioned beziehungsweise permissionless Blockchains und verschiedene alternative Konsens-Mechanismen zum energie- und ressourcenintensiven Proof-of-Work enthalten, heißt es.

Veranschaulicht werden die vorgestellten Themen durch die Blockchains „Bitcoin“ und „Etherum“. Außerdem werden in der Studie aktuelle Weiterentwicklungen wie Side-Chains, State Channels, Sharding, Zero Knowledge Proofs und weitere Distributed-Ledger-Technologien (DLT) vorgestellt. Die Studie steht auf der Website der Forschungsstelle für Energiewirtschaft zum Download bereit.

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