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Borealis

Borealis-Fibremod-Programm durch CFK-Typen gestärkt

| Redakteur: Peter Königsreuther

Borealis erweitert das Fibremod-Spektrum mit carbonfaserverstärkten Polypropylen-Typen, die hochleistungsfähig sind. Ein erfolgreiches Beispiel für eine gelungene Produktentwicklung mit dem bereits existierenden Fibremod GB306SAF mit 35% Verstärkung, ist dieser Lufteinlass-Krümmer, der bei VW zum Einsatz kommt. Mit den CF-Typen soll das Einsatzfeld weiter vergrößert werden, wie es heißt.
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Borealis erweitert das Fibremod-Spektrum mit carbonfaserverstärkten Polypropylen-Typen, die hochleistungsfähig sind. Ein erfolgreiches Beispiel für eine gelungene Produktentwicklung mit dem bereits existierenden Fibremod GB306SAF mit 35% Verstärkung, ist dieser Lufteinlass-Krümmer, der bei VW zum Einsatz kommt. Mit den CF-Typen soll das Einsatzfeld weiter vergrößert werden, wie es heißt. (Bild: Borealis)

Neue carbonfaserverstärkte Polypropylenlösungen von Borealis erfüllen die Anforderungen des Automobilmarkts in puncto Leichtbau und überzeugen zugleich mit Hochleistungsperformance und hervorragender wirtschaftlicher Effizienz, wie das Unternehmen berichtet.

Borealis, ein führender Anbieter neuer Lösungen in den Bereichen Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe, kündigt den Ausbau seiner Fibremod-Technologie-Palette durch carbonfaserverstärkte Polypropylensorten an.Diese Ergänzung des Portfolios werde der Automobilindustrie dabei helfen, die Vorteile solcher Kunststoffe noch besser zu nutzen, wie beispielsweise das hervorragende Dichte-Gewichts-Verhältnis, das erhebliche Gewichtsreduktionspotenzial sowie die verbesserten Möglichkeiten zur Funktionalisierung und Modularisierung der Bauteile. Außerdem wird die hervorragende wirtschaftliche Effizienz der Fibremod-Carbon-Palette zur weiteren Verbreitung dieses möglicherweise revolutionären Materials in der Automobil-Massenproduktion beitragen, betont Borealis.

Leichtbau-Alternativen dringend gesucht...

Angetrieben durch das Ziel, den Treibstoffverbrauch sowie die Gesamtbetriebskosten zu senken, hat die Luftfahrtindustrie durch die Verwendung von carbonfaserverstärkten Kunststoffen (CFRP) eine Pionierrolle in der Entwicklung der Leichtbauweise eingenommen, erklärt das Unternehmen. Darüber hinaus fanden CFRP durch den Einsatz in hochwertigen Sportwagen und Motorsportfahrzeugen eine wichtige Nischenanwendung.

Durch die immer lauter werdenden Forderungen nach verbesserter Treibstoffeffizienz halten diese Materialien nun auch Einzug in normale Pkw: Gesetzliche Vorschriften der Europäischen Union, um die CO2-Emissionen von Neuwagen bis 2020 auf durchschnittlich 95 g/km zu senken sowie die US Corporate Average Fuel Economy-Norm (CAFE), die darauf abzielt, die Fahrleistung von Neuwagen bis 2025 von 17 bis 26 km/l zu steigern, verursachen bei Entwicklern und OEM ein gewisses Kopfzerbrechen und treiben die Suche nach leichtgewichtigen Werkstoffalternativen voran.

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