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Borealis-Fibremod-Programm durch CFK-Typen gestärkt

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20.000 Mpa sind kaum zu toppen

OEMs und Tiers reservieren deshalb weiterhin einen großen Teil ihrer F&E-Budgets für die Entwicklung neuer Ideen für den Leichtbau in der Fahrzeug-Massenproduktio, wie es weiter heißt. Borealis habe diese Herausforderung angenommen und unterstreiche seine Position als bevorzugter Zulieferer der Automobilindustrie aufgrund seiner differenzierten Lösungen. Die Verwendung von Carbonfasern ermöglicht dabei eine maßgebliche Verbesserung der Steifigkeit im Vergleich zu herkömmlichen Glasfasermaterialien, erklärt Borealis. Fibremod-Carbon-Werkstoffe sollen eine Steifigkeit aufweisen, die es bei Polypropylen-Typen zuvor noch nicht gegeben hat und sollen bis zu 20.000 Megapascal (Mpa) Zugfestigkeit in Verbindung mit einer außerordentlich geringen Dichte ins Feld führen können.

Die spezifische Steifigkeit bietet eine Möglichkeit zum Vergleich von Dichte und Steifigkeit unterschiedlicher Materialien, um so die effektivste Lösung zu ermitteln. Dies ist die gängige Methode zur Nutzen-Evaluierung und Optimierung der Leichtbauweise. Im Rahmen dieses Vergleichs übertreffe Fibremod Carbon sogar leichtgewichtige Metalle wie Aluminium oder Magnesium, wodurch ein Gewichtseinsparungspotenzial von mehr als 60 % im Vergleich zu Stahl ermöglicht werde. In der Praxis bedeutet dies, dass Bauteile mit ähnlicher oder sogar höherer Steifigkeit und geringerem Gewicht entwickelt werden können, merkt Borealis an. Für Strukturbauteile könne die Geometrie angepasst werden, um für eine optimale Nutzung der verbesserten Steifigkeit zu sorgen, was weiteres Potenzial für Gewichtseinsparungen schaffe.

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