Wirtschaft Bosch plant 6 Prozent Umsatzplus

Autor / Redakteur: dpa / Katharina Juschkat

Nach dem starken Umsatzeinbruch im vergangenen Jahr erholt sich Bosch – bleibt aber dennoch hinter dem Umsatz von 2019 zurück. Vor allem der unsichere Automarkt macht dem Unternehmen zu schaffen.

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Im Vergleich zum vergangenen Jahr erholt sich Bosch.
Im Vergleich zum vergangenen Jahr erholt sich Bosch.
(Bild: Bosch)

Nach einem Umsatzeinbruch im Vorjahr hat sich der Technologiekonzern Bosch im ersten Quartal etwas erholt. Zwischen Januar und Ende März seien die Erlöse im Jahresvergleich um 17 Prozent auf 20,4 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Gerlingen mit.

Umsatzplanung bleibt hinter 2019

Das Plus fällt auch deshalb so deutlich aus, weil die einsetzende Corona-Pandemie die Geschäfte im Startquartal 2020 stark belastet und den Umsatz runtergezogen hatten. Im Vergleich zum deswegen besser vergleichbaren ersten Quartal 2019 steht für dieses Jahr eine Umsatzsteigerung von 8,5 Prozent. Aus diesem Vergleichswert hat das Unternehmen bereits die Erlöse der Ende 2019 verkauften Verpackungssparte herausgerechnet hat.

Auf das Gesamtjahr gesehen peilt Bosch ein Umsatzplus von 6 Prozent an – und würde damit hinter den Erlösen aus dem Jahr 2019 bleiben, auch wenn man die Verpackungssparte aus dieser Vergleichsrechnung herauslässt. Zu schaffen macht dem Unternehmen besonders die unbeständige Lage auf dem Automarkt: Die Autozulieferung ist die mit Abstand wichtigste Unternehmenssparte.

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