BOY auf der K-2016 BOY vernetzt Maschinen und individualisiert die Automation

Redakteur: Peter Königsreuther

Mit der bisher größten Riege an Spritzgießautomaten präsentiere sich BOY auf der kommenden K-Messe in Düsseldorf. Der Spezialist für Spritzgießautomaten bis 1000 kN Schließkraft greift in Halle 13 am Stand A43 dabei die Themen „Internet der Dinge - vernetzte Maschinen“ sowie „individuelle Automationslösungen“ auf, und wird diesen Auftritt mit interessanten Anwendungen unterstreichen.

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BOY präsentiert auf der K-2016 außer einer Industrie-4.0-fähigen App, eine besonders schnell arbeitende Schnecke mit niedrigem Gangvolumen, zeigt wie die Mensch-Maschine-Schnittstelle zum Messe-Event werden kann und welche Vorteile gedruckte 3D-Formeinsätze, wie hier im Bild zu sehen, mit sich bringen.
BOY präsentiert auf der K-2016 außer einer Industrie-4.0-fähigen App, eine besonders schnell arbeitende Schnecke mit niedrigem Gangvolumen, zeigt wie die Mensch-Maschine-Schnittstelle zum Messe-Event werden kann und welche Vorteile gedruckte 3D-Formeinsätze, wie hier im Bild zu sehen, mit sich bringen.
(Bild: BOY)

Dass auch in der kunststoffverarbeitenden Branche der Ruf nach vielseitigeren Maschinen angekommen ist, zeigen die komplexer werdenden Anforderungen an die Maschinenhersteller. Klaus Geimer, stellvertretender BOY-Geschäftsführer, verzeichnet seit geraumer Zeit eine wachsende Nachfrage in Richtung vielseitig einsetzbarer Maschinen: „Waren früher Spritzgießautomaten für spezielle Verarbeitungs- oder nur für bestimmte Anwendungsverfahren ausgelegt, so bieten die heutigen Maschinenkonfigurationen vielseitigere Einsatzmöglichkeiten. Multifunktional ausgestattete Serienmaschinen – teilweise mit individuell zugeschnittenen Automationslösungen oder Paketen zur Rüstzeitoptimierung – stehen im Mittelpunkt der Käuferinteresses. Diesem Trend haben wir mit den aktuellen Maschinen aus unserem Produktprogramm Folge geleistet.“

Hand in Hand mit Robotern

Dazu werden auf der K auf einer BOY 35 E VV gleich zwei Roboter miteinander arbeiten, wie es weiter heißt. Mit kollaborierender Robotertechnik werde die Mensch-Maschine-Schnittstelle zum Messeerlebnis für die Besucher. Auf der BOY 35 E VV werden transparente Gläser gefertigt, und dann von einem Sechs-Achs-Roboter aus dem Werkzeug entnommen. Die Gläser werden auf Anforderung individuell namentlich etikettiert und gefüllt. Anschließend übergibt der zweite – in diesem Falle kollaborierend arbeitende Roboter - das befüllte Glas direkt dem Messebesucher in die Hand. Das besondere an dieser neuen Art der Robotertechnik ist der Verzicht auf Umhausungen oder Schutzzäune an dieser Übergabestelle.

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Vernetzter Blick auf alle Daten

Einen Schritt in Richtung Industrie 4.0 vollzieht das Unternehmen BOY aus Neustadt-Fernthal mit der möglichen Anbindung seiner Maschinen an das Internet. Auf dem BOY-Messestand werden die Daten der Messemaschinen gesammelt und über eine Internetverbindung an einen Server geschickt. Mit der Status-App (http://status.dr-boy.de) können die aktuellen Maschinendaten der Exponate auf dem BOY-Messestand während der K-Messe auf mobilen Endgeräten online eingesehen werden. BOY bietet diese Technologie und die App in seinem Verkaufsprogramm an und ermöglicht damit den Anwendern den jeweils aktuellen Status ihrer Maschinen jederzeit im Blick zu haben – auch ohne direkt vor Ort sein zu müssen. Das oft zitierte „Internet der Dinge“ ist fester Bestandteil des zukünftigen Standards Industrie 4.0 und hält somit auch mehr und mehr Einzug in die Welt der kunststoffverarbeitenden Maschinen. Möglich macht dies die Procan-Alpha-Steuerung der BOY-Spritzgießautomaten. Das „Herz der Maschine“ ist mit einem digitalen Ausgang an die Online-Welt ausgestattet.

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