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Aluminium 2016

Branchentreff rund um den Werkstoff Aluminium

| Autor: Udo Schnell

Die Aluminium 2016 profitiert vom weltweiten Trend zum Leichtbau: Sowohl bei den Ausstellern als auch bei der Flache legt die Messe zu. Zukunftsthemen wie die Smart Factory bleiben aber nicht außen vor.

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Nicht nur bei den Ausstellern, auch bei den Besuchern ist die Aluminium 2016 international aufgestellt. Rund 27.000 Besucher aus 100 Nationen erwartet der Veranstalter zur Messe (im Bild: Aluminium 2014).
Nicht nur bei den Ausstellern, auch bei den Besuchern ist die Aluminium 2016 international aufgestellt. Rund 27.000 Besucher aus 100 Nationen erwartet der Veranstalter zur Messe (im Bild: Aluminium 2014).
(Bild: Reed/Behrendt & Rausch)

Der globale Megatrend Leichtbau bietet dem Werkstoff Aluminium hervorragende Wachstumschancen – vor allem im Automobilbau, im Transport-Sektor und in der Bauindustrie setzt der Werkstoff in Technik und Design Akzente. Wie die Reed Exhibitions Deutschland GmbH mitteilt, werden auf der weltweit größten Branchenmesse rund 1.000 Aussteller aus 50 Nationen zukunftsweisende Lösungen für mehr Effizienz in Produktion und Verarbeitung von Aluminium zeigen.

Neues Forum für Leichtbautechniken

Bei der Zahl der Aussteller und der Ausstellungsfläche konnte die Aluminium 2016 den Angaben zufolge erneut zulegen. Global Player, Spezialisten und junge innovative Unternehmen prägen das Bild in den sechs Messehallen, in denen die Messe die ganze Bandbreite der Industrie abbildet – von der Aluminiumproduktion über Maschinen und Anlagen für die Bearbeitung und die Endprodukte bis zum Recycling. Im Mittelpunkt stehen neben dem Leichtbau unter anderem die Ressourcen- und Kosteneffizienz, aber auch Zukunftsthemen wie die „Smart Factory“. Und mit einem neuen Lightweight Technologies Forum wagt die Aluminium einen Blick über den Material-Tellerrand hinaus, heißt es weiter.

Einzelnen Schwerpunktthemen widmet die Messe wieder spezielle Themenpavillons, darunter das Competence Centre Surface Technology, der Gießereipavillon, Primärpavillon, Schweißen- und Fügenpavillon, Recyclingpavillon oder die Magnesium Area. Neue Ideen und Produkte zum Anfassen zeigen die Aussteller nicht nur auf ihren Messeständen und den Themenpavillons, sondern auch auf den beiden Innovation Areas, die im Jahr 2016 eine Neuauflage finden. Zwei Sonderflächen zu den Themen „Automotive“ (Halle 10) und „Building“ (Halle 12) sollen die Vielfältigkeit von Aluminium für die Besucher im wahrsten Sinne des Wortes „begreifbar“ machen.

Für die Produzenten, Verarbeiter, Technologiezulieferer, Konstrukteure und Ingenieure aus den Anwendungsindustrien von Aluminium ist die Messe der wichtigste Branchentreff, betont der Veranstalter. Rund 27.000 Besucher aus 100 Nationen werden auf der Aluminium erwartet. Ähnlich international geht es auf der Seite der Aussteller zu: 60 % der 1000 Aussteller kommen aus dem Ausland nach Düsseldorf.

Gut ausgebuchte Länderpavillions

Zu den größten der 50 Ausstellernationen gehören (nach Deutschland) in diesem Jahr Italien, gefolgt von China, der Türkei, Großbritannien und Spanien. Neben dem europäischen Ausland sind auch Nordamerika, die arabischen Staaten und Asien auf der Aluminium wieder stark vertreten. Die internationale Bedeutung der Messe machen zudem die gut gebuchten Länderpavillons deutlich, darunter der Chinesische, der Niederländische, der Russische, der Dänische sowie der Norwegische Pavillon. Seine Premiere feiert der Taiwanesische Gemeinschaftsstand.

Die Aluminium ist, wie Reed Exhibitions ausführt, nicht nur globaler Handelsplatz Nr. 1 der Branche, sondern bietet vor allem viel Knowhow: In der Aluminium 2016 Conference, dem Aluminium Forum und dem Lightweight Technologies Forum referieren Experten aus Industrie und Wissenschaft über Grundlagen, Trends und Innovationen in der Aluminium-Industrie. Die Zukunftschancen des Werkstoffs stehen im Mittelpunkt der Aluminium 2016 Conference, die wieder vom GDA, dem Gesamtverband der Aluminiumindustrie organisiert wird. In mehr als 40 Vorträgen referieren Materialexperten über die Möglichkeiten in der aluminiumverarbeitenden Industrie und den Anwendungsmärkten. Die Konferenz findet im Congress Center Ost statt, für die Teilnahme ist eine gesonderte Eintrittskarte nötig. Konferenzsprache ist Englisch.

Im messebegleitenden Aluminium-Forum kommen die Aussteller selbst zu Wort. Unternehmen aus den USA, Großbritannien, Russland, China und Deutschland präsentieren ihre Innovationen und erfolgreichen Projekte im dreitägigen Vortragsprogramm. Die Themen folgen dabei der Wertschöpfungskette – von aktuellen Trends auf dem Rohstoffmarkt über Walz- und Gusstechnik sowie Oberflächenveredelung bis zu Sortierung und Recycling von Aluminium. Das Forum befindet sich in Halle 11 (Stand J 75), der Zutritt ist für die Messebesucher kostenlos. Vortragssprache ist auch hier Englisch. MM

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