Rhein Composite Brandbekämpfung unter erleichterten Bedingungen

Redakteur: Peter Königsreuther

Faserverbundwerkstoffe lassen zur Zeit nicht nur Flugzeuge oder BMW-Boliden abspecken. Das Thema beschäftigt auch die Hersteller von Nutz- und Sonderfahrzeugen. Rhein Composite (RC) hat mit dem Einsatz der RTM-Technik nun unter Beweis gestellt, dass auch Feuerwehr & Co. vom Faserverbundleichtbau profitieren können.

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Auch Magirus hat die Vorteile der Leichtbaumöglichkeiten mittels RTM-Prozess erkannt und beauftragte Rhein Composites mit der Lieferung fertiger, hoch integrierter Türsysteme, die kaum aus Blech hätten gefertigt werden können.
Auch Magirus hat die Vorteile der Leichtbaumöglichkeiten mittels RTM-Prozess erkannt und beauftragte Rhein Composites mit der Lieferung fertiger, hoch integrierter Türsysteme, die kaum aus Blech hätten gefertigt werden können.
(Bild: Rhein Composite)

Nicht erst seit Veröffentlichung der Projekte I3 und I8 durch BMW als Premium Automobilhersteller nimmt der Anteil von Faserverbundkomponenten innerhalb der Automobilindustrie stetig zu, betonen die Rhein-Composite-Experten. Auch Bereiche der Sonder- und Nutzfahrzeuge mit kleineren Nischenstückzahlen stünden seit Inkrafttreten der neuen EU-Verordnung zur Senkung der CO2 –Emissionen zunehmend unter Druck. Ein wesentlicher Ansatz zur Verbrauchsreduzierung liegt dabei in der Verringerung der jeweiligen Fahrzeuggewichte, welche zur Erfüllung der relevanten Normen und Achslasten eine signifikante Rolle spielen, so Rhein Composite.

RTM-Injektion für reproduzierbare Ergebnissse

Die RTM-Technologie werde bevorzugt zur Herstellung von Bauteilen eingesetzt, die hohen strukturellen Belastungen ausgesetzt sind oder besonderen Anforderungen an Formgebung, Temperatur, Maßhaltigkeit, Gewicht und Stabilität gerecht werden müssen.

Wirtschaftlichkeit, Serientauglichkeit, Leichtbau und Funktionsintegration sind weitere entscheidende Vorteile dieser Technologie, die beispielsweise für die Serienfertigung von Compositetüren ausschlaggebend sind. Teilautomatisierte Prozesse mit modernen RTM-Injektionsanlagen gewährleisten dazu eine reproduzierbare automotivemäßige Qualität und ermöglichen Taktzeiten, die den Weg zur Serienfertigung mit Jahreslosgrößen von durchaus 10.000 Stück öffnen, heißt es weiter.

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