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Brasiliens Industrie – alles andere als weltmeisterlich

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Inwieweit sich Brasiliens Wirtschaft von der Wachstumsdelle – das Bruttoinlandsprodukt stieg 2012 nur um 1 % – erholt, bleibt abzuwarten. Das Wirtschaftswachstum lag im vergangenen Jahr laut GTAI zwar bei 2,3 %, dürfte nach derzeitigen Prognosen 2014 aber wieder auf 1,8 % fallen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Lage auf dem brasilianischen Arbeitsmarkt angespannt bleibt. Denn die Arbeitskosten steigen nicht nur durch wachsende Löhne, sondern auch eine anhaltend hohe Fluktuation der Arbeitskräfte.

Vor diesem Hintergrund in die Ausbildung der Mitarbeiter zu investieren, steigert nicht nur die Produktivität, sondern hilft auch, diese an das Unternehmen zu binden. Dies zeigt die aktuelle Staufen-Studie „War for Talents 2014“, für die 1000 junge Brasilianer im Alter zwischen 18 und 34 Jahren befragt wurden.

Brasiliens Unternehmen müssen in Sachen Ausbildung aktiver werden

Für mehr als die Hälfte (51 %) von ihnen sind firmeninterne Fortbildungen und Schulungen nämlich bei der Wahl des Arbeitgebers sehr wichtig. Befragt danach, wie die Ausbildung im eigenen Land verbessert werden könnte, wünschen sich zudem 53 % der jungen Brasilianer eine bessere Verzahnung von Theorie und Praxis.

„Da es in Brasilien kein duales Ausbildungssystem wie in Deutschland gibt, müssen die Unternehmen hier selbst aktiv werden“, sagt Staufen-Vorstand Goschy. „In unseren Projekten und Trainings in Brasilien stellen wir immer wieder fest, welch große Bedeutung der Baustein Fortbildung für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen hat.“

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