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Bekum Brillante Flaschen und clevere Ideen zum Material- und Kostensparen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Bekum Maschinenfabriken hat seinen Auftritt auf der Interpack 2017 zum Anlass genommen, die Vorteile von neuartigen, extrusionsblasfähigen PET-Materialien zu demonstrieren. Außerdem hat das Unternehmen bewiesen, dass man mit Kreidezusatz im HDPE viel Geld sparen kann.

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Damit extrusionsblasfähiges PET (EPET-IV) samt Entbutzungsprozess und integrierter, gerichteter Teileübergabe besonders wirtschaftlich zu ansprechenden Flaschen verarbeitet werden kann, bietet Bekum die Hyblow 407 D mit patentierter C-Rahmen-Schließeinheit an.
Damit extrusionsblasfähiges PET (EPET-IV) samt Entbutzungsprozess und integrierter, gerichteter Teileübergabe besonders wirtschaftlich zu ansprechenden Flaschen verarbeitet werden kann, bietet Bekum die Hyblow 407 D mit patentierter C-Rahmen-Schließeinheit an.
(Bild: Bekum)

Das Herz beim Interpack-Auftritt schlug in Sachen aktuelle Maschinen- und Anlagen für die wirtschaftliche und ökologische Produktion von Flaschen, Behältern, Kanistern, Fässern und IBC. Im Fokus auf der Materialseite standen laut Bekum dabei drei Ansätze: Neu entwickelte EPET-IV-Materialien, die Verarbeitung von Calciumcarbonat (Kreide) und ressourcenschonende Recycling-Materialien. Als weiteres Highlight nennt Bekum die Wendelverteilerblaskopf-Alternative zur Steigerung der Performance.

Mit Blasformtechnik die Nachhaltigkeitsziele erreichen

Speziell den Materialaspekten beim Extrusionblasformen widme sich Bekum als Branchenvorreiter seit Jahren intensiv. Dies liege an den Präferenzen der Zielgruppe: Die Verpackungsindustrie versuche kontinuierlich die Materialkostenseite im Griff zu behalten, weil Schwankungen der Materialpreise sehr stark in die Stückkostenkalkulation durchschlagen könnten. Ebenso eröffnet eine funktional überzeugende Verpackung, welche ressourcenschonend entwickelt wurde, Spielräume in Bezug auf Nachhaltigkeit, Wertschöpfung und Abgrenzung vom Wettbewerb durch Produktdifferenzierung, wie Bekum erklärt. Michael Mehnert, Geschäftsführer der Bekum Maschinenfabriken: „Als Blasform-Pionier und -Marktführer spielen die Anforderungen und Wünsche der Verpackungsindustrie für uns eine entscheidende Rolle. Bekanntermaßen haben die Materialkosten einen entscheidenden Einfluss auf die Kalkulation der Hersteller.“ Mit den Bekum-Maschinen und -Extrusionssystemen der neuesten Generation sollen Verarbeiter die Möglichkeit erhalten, durch intelligenten und sparsamen Materialeinsatz ihre Wertschöpfung zu verbessern, die Qualität ihrer Artikel zu erhöhen und gleichzeitig die ambitionierten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, wie Mehnert betont.

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Hoch brillante, griffige Flaschen aus EPET

Ein Zauberwort der Verpackungsindustrie heißt nach Ansicht von Bekum „Produktdifferenzierung“. Die Anbieter seien infolge dessen stetig auf der Suche nach innovativen oder recycelbaren Materialien für neue Produktideen. Das glasklare, neu eingeführte sowie extrusionsblasformfähige EPET-Material der Klasse IV (EPET-IV) ist laut Bekum genau der richtige Kandidat, um die Sorgen der Branche zu mildern.

Dieses Material sei für das Extrusionsblasformen hinreichend stabil. Die Parameter der verbesserten Klasse IV liegen nach Angaben von Bekum über dem des am Markt eingeführten 1.0 PET-Recyclingstroms. Die typischen Herausforderungen des PET-Blasformens meisterten die hochwertigen Materialien der Klasse EPET-IV auf bemerkenswerte Weise. EPET-IV gilt außerdem als vergleichsweise verschleißfest. Das Material könne ohne übermäßigen Abrieb zu verursachen, vollständig in der Extrusionseinheit aufgeschmolzen werden.

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