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Logistik-Software

„Brillenkommission“ wie im Cyberspace

| Redakteur: Bernd Maienschein

Der Rahmen passt – der österreichische Intralogistik-Spezialist Knapp nimmt die Installation seiner optischen Kommissioniertechnik Kisoft Vision bei einem der führenden Designer und Hersteller für Brillen in den Erstbetrieb: Anfang 2013 soll das Kommissioniersystem bei der Michael Pachleitner Group in Nürnberg live geschaltet werden.

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Hat mit Pachleitner „den Durchblick“: der zweifache Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel.
Hat mit Pachleitner „den Durchblick“: der zweifache Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel.
(Bild: Pachleitner)

Insgesamt sechs Kisoft-Vision-Sets kommen in Zukunft im Nürnberger Logistikzentrum zum Einsatz und unterstützen das Personal bei Einlagerung, Nachschub und Kommissionierung. Bislang wurden Brillengläser und Fassungen manuell mit Picklisten kommissioniert – durch den Einsatz von Kisoft Vision soll vor allem die Kommissionierqualität deutlich angehoben werden. Dies bedeutet, weniger Fehler zu machen, ohne im Gesamtprozess an Geschwindigkeit zu verlieren. Auch die neue Sonnenbrillen-Kollektion von Red Bull Racing Eyewear, die seit diesem Jahr exklusiv von der Michael Pachleitner Group produziert wird, soll künftig mit Kisoft Vision kommissioniert werden.

„Augmented Reality“ spielt eine Schlüsselrolle

Seit der ersten Idee von Kisoft Vision sind vier Jahre vergangen. Vier Jahre, in denen an zahlreichen Entwicklungen für Hardware und Software gearbeitet und unzählige Tests durchgeführt wurden. Nach und nach entstand so die heutige Lösung: Kisoft Vision. Integraler Bestandteil und Zauberformel, die in Kisoft Vision steckt, ist „Augmented Reality“. Seit einiger Zeit ist dieser Begriff – die „erweiterte Realität“ – sehr prominent: Ob bei einem Museumsbesuch oder einer Fernsehsendung – mit einem geeigneten Gerät, meist einem Smartphone, lässt sich die Realität einfach „erweitern“.

In der Presse erhielt die Augmented-Reality-Technik große Aufmerksamkeit, nachdem der Weltkonzern Google Interesse daran bekundete, eine Brille auf den Markt zu bringen, die Handys ablösen könnten. Im Zuge dessen publizierte das amerikanische Wall Street Journal einen Artikel, aus dem hervorgeht, dass Knapp derzeit der weltweit einzige Hersteller eines mobilen Systems für Augmented Reality ist.

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