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Nanotechnologie Broschüre zur Nanosicherheit

| Redakteur: Beate Christmann

Nanopartikel sind im Alltag allgegenwärtig: beispielsweise in Touchscreens oder funktionalen Beschichtungen von Gegenständen. Doch wie unbedenklich ist Nano für den menschlichen Organismus? Diese und viele weitere Fragen zum Thema Nanosicherheit beantwortet das Leibniz-Institut für Neue Materialien INM in seiner Broschüre für jedermann.

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Eine neue Broschüre für jedermann des Foschrungsverbunds Nanosicherheit des Leibniz-Instituts für Neue Materialien INM liefert Antworten auf die Frage: „Wann ist Nano sicher?“
Eine neue Broschüre für jedermann des Foschrungsverbunds Nanosicherheit des Leibniz-Instituts für Neue Materialien INM liefert Antworten auf die Frage: „Wann ist Nano sicher?“
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Nanopartikel haben oft nur die Größe von Viren oder medizinischen Wirkstoffmolekülen. Nicht verwunderlich, dass Skepsis in der Bevölkerung gegenüber diesen kleinsten Teilen existiert. Denn: Wann ist Nano sicher? Diese Frage wollen sechs Leibniz-Institute mit ihrer neuen Broschüre für jedermann beantworten und stellen darin ihre Forschung zum Thema Nanosicherheit vor.

Als Forschungsverbund Nanosicherheit nähern sich die Wissenschaftler dem Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln: Unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Neue Materialien INM widmen sie sich zum Beispiel den Fragen, wie Nanopartikel Zellen beeinflussen, wann Nanopartikel sicher sind, wie dazugehörige Testsysteme beschaffen sein müssen oder wie die Gesellschaft mit dem Begriff Nano umgeht.

Partikel mit Größen zwischen 1 bist 100 nm

„Wir freuen uns sehr, dass die Leibniz-Gemeinschaft diesen Forschungsverbund fördert, weil die Erkenntnisse zu einer nachhaltigen Entwicklung der Nanotechnologie beitragen“, betont Eduard Arzt, Sprecher des Forschungsverbundes und Wissenschaftlicher Geschäftsführer des INM. Dies sei nötig, da sich Nanopartikel im Alltag und Arbeitsleben fast überall fänden. Sie werden zum Beispiel in Touchscreens verarbeitet und für Energiespeichermaterialien, medizinische Implantate oder in der medizinischen Diagnostik verwendet.

Nur 1 bis 100 nm sind Nanopartikel groß. Deshalb drängen sich viele Fragen auf: Welchen Einfluss haben Nanopartikel auf die Reaktionen in menschlichen Zellen und wie funktioniert der Wirkmechanismus auf molekularer Ebene? Welche Eigenschaften müssen Nanopartikel aufweisen, um sicher zu sein und welche Testsysteme kann man für die Überprüfung der Sicherheit heranziehen? Was verbinden Fachleute und Laien eigentlich mit den Begriffen Nano und Nanosicherheit? Und wie gelingt es am besten, die wissenschaftlichen Daten dazu nutzbar und vergleichbar zu machen?

Interdisziplinärer Ansatz

Diesen und anderen Fragen werden die Partner im Forschungsverbund weiter nachgehen. In ihm beteiligen sich Chemiker, Physiker, Materialwissenschaftler, Toxikologen, Mediziner, Biologen, Bildungswissenschaftler und Datenbankspezialisten mit ihren fachspezifischen Sicht- und Arbeitsweisen. „Diese Kompetenzen ergänzen sich und erlauben uns so, Antworten auf die drängenden Fragen zu finden“, fasst Annette Kraegeloh, Koordinatorin des Verbundes und Leiterin der Arbeitsgruppe Nano Zell Interaktionen am INM, die Vorteile des Verbundes zusammen.

Die Broschüre mit Zielen und Projekten des Forschungsverbunds ist beim INM unter contact@leibniz-inm.de und bei den Partnerinstituten erhältlich.

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