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Energieeffizienz

Bund startet neue Förderung für Energieeffizienz-Netzwerke

| Redakteur: Stéphane Itasse

Nachdem das Projekt „30 Pilot-Netzwerke“ in den vergangenen Jahren gezeigt hat, dass lernende Energieeffizienz-Netzwerke (Leen) einen wesentlichen Beitrag zum Senken der Treibhausgas-Emissionen leisten, hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) mit „Leen 100“ ein neues Förderprojekt initiiert.

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Wie kann ich Energieeffizienz in meinem Betrieb umsetzen? Netzwerkteilnehmer können hier voneinander lernen.
Wie kann ich Energieeffizienz in meinem Betrieb umsetzen? Netzwerkteilnehmer können hier voneinander lernen.
(Bild: Siemens/Bernd Mueller)

Das Projekt soll weitere Anreize für die Gründung neuer Netzwerke nach dem Leen-Managementsystem setzen, wie das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) als Koordinator mitteilt. Mit der Durchführung des Projekts habe das BMUB die Fraunhofer-Gesellschaft und die Stiftung für Ressourceneffizienz und Klimaschutz beauftragt.

40 weitere Energieeffizienz-Netzwerke sollen aufgebaut werden

Im Rahmen des Projekts sollen 40 dieser lernenden Energieeffizienz- und Klimaschutznetzwerke aufgebaut und unterstützt werden. Die zehn ersten Netzwerke können eine Anteilsvergütung von bis zu 4000 Euro je Betrieb für die im Rahmen des Netzwerks durchzuführende energetischen Bewertung, für maximal 15 Teilnehmer pro Netzwerk beantragen, wie es heißt. Informationen über die Fördermöglichkeiten sind der Homepage zu entnehmen. Weitere Informationen erhalten interessierte Unternehmen, Initiatoren und Netzwerkträger beim Fraunhofer-ISI.

In einem lernenden Energieeffizienz-Netzwerk arbeiten 10 bis 15 Betriebe gemeinsam daran, ihre Energieeffizienz zu verbessern und die CO2-Emissionen zu reduzieren, wie es heißt. Aufbauend auf einer ausführlichen energetischen Bewertung der einzelnen Betriebe durch einen zertifizierten energietechnischen Berater setzten sich die einzelnen Betriebe und das Netzwerk insgesamt ein Energieeffizienzsteigerungs- und CO2-Emissionsminderungsziel für die Laufzeit des Netzwerkes, das heißt für drei bis vier Jahre. Der Grad der Zielerreichung werde jährlich durch ein Monitoring erfasst und dokumentiert. Neben der energetischen Beratung seien die regelmäßig stattfindenden moderierten Netzwerktreffen und der Erfahrungsaustausch der Schwerpunkt der Netzwerkarbeit.

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