EMO Hannover 2017 Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet EMO Hannover 2017

Redakteur: Udo Schnell

Nach vierjähriger Pause öffnet die EMO Hannover, die Weltleitmesse für die Metallbearbeitung, im September wieder ihre Tore in Hannover. Auf der Eröffnungsveranstaltung sprechen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und Cecimo-Präsident Luigi Galdabini.

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„Wir freuen uns ganz außerordentlich, dass unser Staatsoberhaupt der EMO Hannover die Ehre gibt und damit auch ein klares Zeichen für den hohen Stellenwert der Industrie in Deutschland setzt“, sagte Carl Martin Welcker, Generalkommissar der EMO Hannover.
„Wir freuen uns ganz außerordentlich, dass unser Staatsoberhaupt der EMO Hannover die Ehre gibt und damit auch ein klares Zeichen für den hohen Stellenwert der Industrie in Deutschland setzt“, sagte Carl Martin Welcker, Generalkommissar der EMO Hannover.
(Bild: VDW)

EMO Hannover – us. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird im September die EMO Hannover 2017 feierlich eröffnen. Dies hat der Verein deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. (VDW), Frankfurt am Main, heute bekannt gegeben. „Wir freuen uns ganz außerordentlich, dass unser Staatsoberhaupt der EMO Hannover die Ehre gibt und damit auch ein klares Zeichen für den hohen Stellenwert der Industrie in Deutschland setzt“, sagte Carl Martin Welcker, Generalkommissar der EMO Hannover, zur EMO Preview 2017.

Nach vierjähriger Pause öffnet die Weltleitmesse für die Metallbearbeitung ihre Tore wieder in Hannover, vom 18. bis 23. September 2017. Mit dem Motto „Connecting systems for intelligent production“ rückt sie die Themen Digitalisierung und Vernetzung für die Produktion in den Fokus.

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Anfang Juni 2017 hatten sich, wie es weiter heißt, über 2050 Unternehmen aus 45 Ländern angemeldet. Allein aus Europa seien es über 1400 Aussteller. Der Anteil asiatischer Teilnehmer habe sich von 21 auf 25 % erhöht. „Damit liegt der aktuelle Anmeldestand deutlich über dem Vergleichsergebnis der Vorveranstaltung”, erläuterteWelcker. Vieles spreche dafür, dass die EMO Hannover 2017 wieder auf eine Rekordbeteiligung zusteuere.

Bei der Eröffnungsveranstaltung am 18. September werden den Angaben zufolge außer dem Bundespräsidenten auch der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und Cecimo-Präsident Luigi Galdabini sprechen. Danach sei ein Rundgang des Bundespräsidenten über das Messegelände geplant. „Wir werden dem Bundespräsidenten die Leistungs- und Innovationsfähigkeit unserer Branche demonstrieren sowie unser Lösungsangebot im Umfeld von Digitalisierung und Vernetzung“, sagte Welcker weiter.

Intelligente Produktion in einem Netz von Möglichkeiten

Zentrale Diskussionsthemen in der internationalen Produktionstechnik sind die Digitalisierung und Vernetzung, wie es das EMO-Motto beschreibt. Die EMO-Macher gehen davon aus, dass die Veranstaltung wichtige Impulse für die Realisierung des viel besprochenen Konzepts Industrie 4.0 oder Internet of Things (IoT) geben wird. Einen Vorgeschmack hat die EMO Hannover 2017 Preview am 21. Juni in Hannover präsentiert, zu der 36 EMO-Aussteller bereits drei Monate vor der Veranstaltung den Vorhang lüfteten und ihre Innovationen zur Messe exklusiv den Medien vorstellten.

„In der Werkzeugmaschine haben wir die Digitalisierung schon lange realisiert“, sagte Welcker. „Digitale Abbildungen beispielsweise für Simulationen sind ebenfalls schon länger möglich.“ Unter dem Stichwort Industrie 4.0 gehe es nun um die Vernetzung der gesamten Prozess- beziehungsweise der kompletten Wertschöpfungskette.

In einer durchgängig vernetzten Fertigungslinie ist eine flexible Produktion mit optimierten Abläufen möglich, sodass selbst kurzfristige Aufträge in kleinen Losgrößen übernommen werden können. Die komplette Vernetzung der gesamten Produktionslinie mit Echtzeitkommunikation und -regelung bringt den größten Mehrwert für Unternehmen, wenn sie die horizontale Kommunikation vom Auftragseingang bis hin zur Auslieferung realisiert. Innerhalb der Wertschöpfungskette gilt es darüber hinaus, neben den Zulieferern Logistikpartner und Kunden zu vernetzen, um größtmögliche Produktivität, Flexibilität und Effizienz zu erreichen. „Gelingt dies alles, bedeutet das einen Quantensprung in der Produktivität und katapultiert denjenigen, der es kann, an die Spitze des internationalen Wettbewerbs“, resümierte EMO-Generalkommissar Welcker.

Als Innovationsforum und Trendsetter werde die EMO Hannover 2017 darüber hinaus auch ein breites Rahmenprogramm zu wirtschaftlichen und technischen Themen präsentieren. Stichworte sind unter anderem Industrie 4.0, die Produktion von morgen, additive Fertigungsverfahren, Zerspanung in der Luft- und Raumfahrtindustrie, Sicherheit von Werkzeugmaschinen, die Entwicklung der Märkte USA, Mexiko, Indien, Start-ups für die intelligente Produktion und Nachwuchswerbung.

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