Exportfinanzierung Bundesregierung verlängert Refinanzierung von Hermes-Deckungen

Redakteur: Stéphane Itasse

Die Bundesregierung hat beschlossen, ihr Programm zur Refinanzierung von Exportkrediten bis Ende 2020 zu verlängern. Das Programm wird auch künftig von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) durchgeführt, wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mitteilt.

Firmen zum Thema

Um die deutschen Exporte zu untertützen, verlängert Berlin die Refinanzierung von Hermes-Deckungen.
Um die deutschen Exporte zu untertützen, verlängert Berlin die Refinanzierung von Hermes-Deckungen.
(Bild: HHLA/Dietmar Hasenpusch)

Die KfW refinanziere über das Programm Kredite von Geschäftsbanken, die der Finanzierung von deutschen Exporten dienen und mit einer Exportkreditgarantie des Bundes (so genannte Hermes-Deckung) abgesichert sind. Das Programm biete eine Rückfalloption für den Fall, dass andere Möglichkeiten der Refinanzierung ausscheiden.

Der Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie Matthias Machnig erläutert: „Für deutsche Exporteure ist eine verlässliche Exportfinanzierung ganz entscheidend. Neben Hermesdeckungen unterstützt die Bundesregierung die deutsche Exportwirtschaft auch mit Finanzierungsmitteln zu marktgerechten Konditionen. Ich freue mich, dass das Programm fortgeführt wird. Wir bieten damit eine maßgeschneiderte Refinanzierungsoption, schließen Finanzierungslücken und stärken unsere Exportwirtschaft. Das Programm leistet so einen wichtigen Beitrag zu mehr Wachstum und Beschäftigung in Deutschland.“ Das Programm zur Refinanzierung wurde im Jahr 2009 ins Leben gerufen, wie es in der Mitteilung heißt. Bei seiner Fortführung sei besonderes Augenmerk auf eine beihilfe- und subventionsfreie Ausgestaltung gelegt worden.

(ID:43623078)