SolidCAM CAD/CAM öffnet neue Horizonte

Autor / Redakteur: Markus Frutig / Luca Meister

Für die Konstruktion von Dreh-, Fräs- und Sonderbauteilen bis hin zum Datenmanagement der Prototypen- und Einzelserienfertigung ist ein optimales Zusammenspiel der CAD/CAM-Komponenten für die Komplettfertigung unverzichtbar. SolidCAM und das neue i-Machining-Tool verbinden hier erfolgreich Tradition mit Innovation und Neues mit Bewährtem.

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Blick in die Reiden «RX 10» während einer Werkstückbearbeitung mit i-Machining.
Blick in die Reiden «RX 10» während einer Werkstückbearbeitung mit i-Machining.
(Bild: TextConceptions)

Die H. Reinhard AG aus Huttwil produziert auch seit 2009 wieder ihre seit Jahrzehnten bekannten Präzisionskreissägen für Forschungslabore oder Modellbauspezialisten, die am Markt sehr gefragt sind. Das war einer der zahlreichen Gründe, weswegen man sich hier nach den Neuanschaffungen von modernsten Fünf- und Sechs-Achs-Bearbeitungszentren (Reiden BFR1, RX10 und RS15) Ende 2011 für eine komplette CAD/CAM-Lösung entschieden hatte. Denn die umfangreichen Möglichkeiten mit den neuen Maschinen, wie beispielsweise die Simultanfräsoperationen, konnten mit dem älteren CAM-Programm nicht genutzt werden. Rudolf Minder, Geschäftsführer der H. Reinhard AG, wollte die Möglichkeiten der neuen Maschinen auch voll ausnutzen können: „Parallel zu unseren Wünschen an eine neue Software hatten wir Anfragen von Kunden, die bereits unsere Maschinen gesehen und uns darauf mit noch komplexeren Anfragen herausgefordert haben. In diesem Zusammenhang haben wir eine Lösung gesucht und diese mit C-Works gefunden.“

Modularer Aufbau und Support für schnellen Start mit CAM-Software

Das Schulungsprogramm wurde individuell und modular auf die Wünsche der Firma zusammengestellt und zwei erste Mitarbeiter aus der Produktion haben einen externen Programmierkurs besucht. R. Minder war auch mit dem Support bestärkt, das Richtige gewählt zu haben: „Für den Aufbau am Anfang, als die Teile oder die Programmierung noch komplexer wurden, hatten wir einen guten Online-Support. Das war absolut wichtig für uns.“ Die technischen Möglichkeiten, also zum Beispiel auch Daten aus der Luftfahrtkonstruktion verarbeiten zu können, ermöglichten dem Unternehmen nun, sich noch einen großen Schritt weiterzuentwickeln.

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Auch bei den komplexen Eigenkonstruktionen und Prototypen konnten statt alter Handzeichnungen die Daten schnell modifiziert und angepasst werden, um effizienter und sicher konstruieren und produzieren zu können. Für Minder ist klar: „Auch wenn eine Lanze gebrochen werden musste, bis die Mitarbeiter die neuen Bearbeitungstechnologien gelernt haben, so konnten unsere Maschinen im Betrieb jedoch alles auch problemlos umsetzen. Wenn man im Betrieb zeichnet und zugleich fertigt, dann ist das extrem wichtig. Das hat uns einen großen Schritt weitergebracht.“

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