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Ionenmikroskopie Carl Zeiss installiert die weltweit erste Auriga-Crossbeam-Workstation

Redakteur: Udo Schnell

An der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München ist das erste Auriga-Crossbeam-Elektronen-/Ionenmikroskop offiziell eingeweiht worden. Wie Carl Zeiss mitteilt, liegt bereits eine Vielzahl von Aufträgen vor. Die Demonstrationssysteme sind auf Wochen hinaus ausgebucht.

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Prof. Gerhard Wanner, Leiter der Arbeitsgruppe Ultrastrukturforschung der Ludwig-Maxiliams-Universität, München, präsentiert die weltweit erste Auriga-Crossbeam-Workstation von Carl Zeiss. Bild: Carl Zeiss SMT
Prof. Gerhard Wanner, Leiter der Arbeitsgruppe Ultrastrukturforschung der Ludwig-Maxiliams-Universität, München, präsentiert die weltweit erste Auriga-Crossbeam-Workstation von Carl Zeiss. Bild: Carl Zeiss SMT
( Archiv: Vogel Business Media )

Auriga kombiniert den Angaben zufolge ein hochauflösendes Elektronenmikroskop mit einer Ionenstrahlsäule, die es ermöglicht, präzise Schnitte in die untersuchte Probe zu legen und so auch Strukturen unterhalb der Probenoberfläche zugänglich zu machen. Neben der Probenabbildung im Nanometermaßstab erlaubt eine Auswahl unterschiedlichster Detektoren auch die chemisch-physikalische Probenanalyse.

Auriga bietet völlig neue Untersuchungsmöglichkeiten

Prof. Gerhard Wanner, Leiter der Arbeitsgruppe Ultrastrukturforschung an der LMU, freut sich außerordentlich, das Gerät nutzen zu können: „Ein wesentliches Einsatzgebiet im Biozentrum wird die 3D-Rekonstruktion von Geweben, Zellen und deren Substrukturen sein. Die Vielseitigkeit des Systems bietet eine Reihe von völlig neuen Untersuchungsmöglichkeiten, von denen wir uns wichtige Erkenntnisse über ultrastrukturelle und funktionelle Zusammenhänge erhoffen.“

Anfragen nach Ionenmikroskopen aus aller Welt

Anfragen nach dem Ionenmikroskop-System liegen laut Zeiss von Instituten und der Industrie aus aller Welt vor: „Flexibilität und Vielseitigkeit des Systems sind offensichtlich entscheidende Faktoren für das große Interesse. Biotechnologie und Life Science, Materialforschung, Halbleiterindustrie, Solarzellenforschung – aus praktisch allen wichtigen Anwendungsgebieten kommen Anfragen“, erläutert der Produktmanager Dr. Daniel Kraft.

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