Voll ins Schwarze Ceratizit treibt Kühlschmierstoffe richtig auf die Spitze

Autor / Redakteur: Norbert Stattler / Peter Königsreuther

Ceratizit hat einen Weg gefunden, wie man Kühlschmierstoffe (KSS) bei der Zerspanung noch effizienter und damit sparsamer einsetzen kann. Lesen Sie einfach weiter!

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Warum Kühlschmierstoffe eimerweise verschwenden, wenn die Zerspannung mit der neuen Funktion Directcooling von Ceratizit mit viel weniger, aber gezielt appliziertem, KSS genauso gut funktioniert? Hier mehr dazu.
Warum Kühlschmierstoffe eimerweise verschwenden, wenn die Zerspannung mit der neuen Funktion Directcooling von Ceratizit mit viel weniger, aber gezielt appliziertem, KSS genauso gut funktioniert? Hier mehr dazu.
(Bild: Ceratizit)

Die sogenannte Überflutungskühlschmierung ist in den meisten Anwendungen der Zerspanungswelt nach wie vor ungeschlagen. Doch nicht erst vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit sind gezieltere Methoden gern gesehene Alternativen für den geneigten Praktiker. Wo sonst ein Schlauch das KSS großzügig auf an den Ort des Zerspanungsgeschehens geleitet hat, geht das Directcooling-System (DC-System) von Ceratizit im doppelten Sinne einen anderen Weg.

Nicht vergessen: Gut gezielt ist halb gekühlt!

Die Werkzeughalter mit Directcooling sind nämlich mit zwei inneren Kanälen ausgestattet, die den Kühlschmierstoff genau an die Stelle mit dem größten Effekt leiten: Direkt an die Schneidkante. Ein Kanal zielt dabei von oben auf die Spanfläche, ein zweiter richtet sich von unten auf die Freifläche. Statt also übertrieben gesagt, einen Eimer mit KSS über der Zerspanungszone zu entleeren, nimmt man mit DC die Schneiden punktgenau ins Visier. Warum das so wichtig ist? Nun, eine gezielte Kühlung erhöht gleichzeitig sowohl die Standzeiten als auch die allgemeine Prozesssicherheit beim Zerspanen.

Dieses Zerspanungs-Ass macht den Stich sicher

Besonders beim Ein- oder Abstechen hakt es mit herkömmlichen Verfahren oftmals, weil die Schnittzone komplett abgeschirmt ist: Oben vom Span, unten von der Schneidplatte und seitlich auch noch vom Werkstück. Für solche Fälle hat Ceratizit sein Directcooling-System um die neuen Monoclamp-GX-DC-Werkzeughalter erweitert. Sie spielen vor allem bei tiefen Einstichen ihre Stärken aus, indem sie die Späne durch ein hohes Durchflussvolumen zuverlässig aus dem Einstich heraus spülen.

Dazu trägt ebenfalls bei, dass der Plattensitz überarbeitet wurde, um die Stechplatte noch stabiler zu halten. Auch beim Handling hat sich einiges getan: Um den Plattenwechsel so einfach wie möglich zu machen, kann die zur Klemmung benötigte Schraube sowohl von oben als auch von unten bedient werden – der Anwender kann entscheiden, was für ihn in welcher Situation besser ist.

Directcooling ist außerdem universell einsetzbar, wenn diese Voraussetzung besteht: Die Kühlschmiermittelübergabe muss über den Revolver des Dreh- oder Dreh-Fräszentrums erfolgen. Ein Feature, dass aber alle modernen Maschinen bieten.

Vier Funktionen in eine Halterung gepackt

In Sachen Vielseitigkeit punktet der neue VDI-Halter mit Directcooling souverän. Denn wo sonst für den Normal- und Überkopfeinsatz zwei Varianten nötig sind, braucht man aufgrund der integrierten Doppeltverzahnung bei Ceratizit nur einen einzigen Halter. Das ist aber noch nicht alles, denn Ceratizit hat zusätzlich die Option zu bieten, die Klemmleisten oben oder unten anzubringen, sodass es für die Anwendung links und rechts keinen Extrahalter braucht. Somit bietet der neue VDI-Halter mit Directcooling echte 4-in-1-Features. Obendrein sind sämtliche DC-Halter auch in der Länge ideal aufeinander abgestimmt, was Störkonturen beseitigt.

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