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„Check it easy“ beim Laserschneiden und -schweißen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die schlüsselfertigen Coherent-Faserlaser der Highlight-Serie können laut Hersteller für das Schweißen und Schneiden leicht integriert werden. Mit einer neuen Option könnten diese Systeme bei ihrer Arbeit nun auch problemlos und günstig überwacht werden.

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Vertreter aus der Coherent-Highlight-Faserlaserserie. Diese, wie Coherent betont, leicht in bestehende Produktionsstraßen integrierbaren Einheiten für das Laserschneiden und -schweißen, können neuerdings auch optional über das sogenannte Highlight SQD in puncto Prozessablauf überwacht werden.
Vertreter aus der Coherent-Highlight-Faserlaserserie. Diese, wie Coherent betont, leicht in bestehende Produktionsstraßen integrierbaren Einheiten für das Laserschneiden und -schweißen, können neuerdings auch optional über das sogenannte Highlight SQD in puncto Prozessablauf überwacht werden.
(Bild: Coherent)

Laut Coherent ist das neue Prozessüberwachungssystem namens Highlight SQD aus Prozesssensoren aufgebaut, die man direkt in die QD-Faserlaserstecker integriert hat. Zur Überwachung des Laserschneidens oder -schweißens, erfassen diese Sensoren die reflektierte Laserleistung und die Prozessemissionen, die im sichtbaren Licht emittiert werden, erklärt der Hersteller. Diese Signale würden entweder analog oder als digitale Can-Bus-Variante bereit gestellt, und könnten vom Anwender dazu genutzt werden, gewisse Ereignisse bei der Laserbearbeitung zu erkennen. Die Abtastrate wird mit 2 kHz angegeben.

Beim Laserschneiden etwa, sind die markanten Ereignisse das Ende des Einstechens ins Bauteil, der Schneidabbruch (siehe Bild 2) oder das sogenannte Self-burning beim Einstechen, erklärt Coherent.

Spiegel nutzende Systeme haben ihre Nachteile

Im Hinblick auf das Laserschweißen könne das Highlight-SQD-System beispielsweise eine mangelhafte Durchschweißung erkennen, die durch eine zu geringe Leistung am Werkstück, eine Fokusverschiebung oder einen Materialwechsel induzert werde. Außerdem registriert das Verfahren auch Löcher, Verschmutzungen oder Spalte beim Überlappschweißen, heißt es weiter.

Weil sich die Sensorik direkt im Faserstecker befindet, liefert das Highlight SQD laut Coherent eine kompaktere und einfacher zu integrierende Methode als bestehende Sensorsysteme, die mit teildurchlässigen Spiegeln arbeiten. Diese traditionelle Vorgehensweise leide oft unter einer gewissen Signalvariabilität und erhöhe das Gewicht und die Größe des Prozesskopfes. Darüber hinaus soll Highlight SQD günstiger sein als verfügbare Sensoren, die durch zusätzliche Anbauteile adaptiert würden. Für den Endanwender wird die Benutzerfreundlichkeit durch eine Software-Schnittstelle, die in die Laser-GUI integriert ist, weiter verbessert, verspricht Coherent. MM

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