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China Market Insider China bangt um ausländische Investitionen – ist die Coronapolitik schuld?

Ein Gastbeitrag von Henrik Bork

Ausländische Direktinvestitionen in die chinesische Fertigungsindustrie sinken. Für China ist der Rückgang nicht nur ungewöhnlich, sondern auch sehr beunruhigend.

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(©Eisenhans - stock.adobe.com)

Die ausländischen Direktinvestitionen oder „Foreign Direct Investment“ (FDI) im Fertigungssektor sind 2021 um 4,6 Prozent im Vergleich zur Zeit vor der Coronakrise gesunken, sagte Chinas Wirtschaftsminister Wang Wentao auf einer Pressekonferenz Anfang März.

Für China, das noch immer als „Werkbank der Welt“ gilt, ist solch ein Rückgang nicht nur ungewöhnlich, sondern auch sehr beunruhigend. „Dieses Thema muss ernst genommen werden,“ sagte der Wirtschaftsminister wörtlich. Die Fertigungsindustrie erwirtschaftete im vergangenen Jahr immerhin 27 Prozent des chinesischen Brutto-Inlands-Produktes von rund 16,37 Billionen Euro.