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Auftragseingänge China-Bestellungen beleben deutschen Werkzeugmaschinenbau

| Redakteur: Stéphane Itasse

Im ersten Quartal 2016 ist der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum ersten Quartal 2015 um 8 % gewachsen. Während die Inlandsbestellungen stagnieren, legen die Auslandsorders mit plus 11 % kräftig zu, wie der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) am Montag in Frankfurt am Main mitteilt.

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Dank eines kräftigen Auftragsplus aus China für Bearbeitungszentren konnte die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie im ersten Quartal 2016 wachsen.
Dank eines kräftigen Auftragsplus aus China für Bearbeitungszentren konnte die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie im ersten Quartal 2016 wachsen.
(Bild: FFG-Werke)

„Im Vergleich zum verhaltenen ersten Quartal 2015 konnte die Werkzeugmaschinennachfrage aktuell ordentlich zulegen“, kommentiert VDW-Geschäftsführer Dr. Wilfried Schäfer das Ergebnis. Der Nachfragezuwachs resultiert vor allem aus dem stattlichen Anstieg im Monat März, und dabei insbesondere aus einem zweistelligen Auftragsplus im nicht-europäischen Ausland.

Chinas Industrie benötigt weiterhin deutsche Werkzeugmaschinen

Maßgeblich verantwortlich hierfür ist das gute Projektgeschäft in China, wo insbesondere die Bestellungen von Bearbeitungszentren für positive Sondereffekte sorgten. „Der Markt China ist und bleibt wichtig für uns. Das zeigen die aktuellen Zahlen sehr deutlich. Der Transformationsprozess der chinesischen Industrie ist mit technologischer Aufrüstung verbunden und bei weitem nicht abgeschlossen. Er sollte auch in den kommenden Monaten Potenzial im Auftragseingang deutscher Hersteller bieten“, stellt Schäfer fest.

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Während der Euroraum im vergangenen Jahr die treibende Kraft für die Nachfrage deutscher Werkzeugmaschinen war, verzeichnet die Region im ersten Quartal 2016 ein klares Minus von 14 %. Der Verband erklärt diesen vergleichsweise kräftigen Rückgang unter anderem mit ausgeprägten Basiseffekten des starken Vorjahreszeitraums. Zudem bekräftigt Schäfer: „Die europäische Industrie hat 2015 kräftig investiert und legt nun nach einer Boomphase eine Verschnaufpause ein.“ Unterdessen verzeichnen die deutschen Werkzeugmaschinenhersteller im ersten Quartal 2016 ein klares Plus von 18 % aus dem Nicht-Euroraum.

Das Inlandsgeschäft geht im März um 17 % zurück und kann damit nicht auf den guten Zahlen der beiden Vormonate aufbauen. Somit schließt die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie das erste Quartal 2016 bei den Inlandsaufträgen mit einer schwarzen Null ab.

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