China Market Insider Chinas Windenergie-Explosion bedeutet gigantisches Geschäft für Schaeffler

Autor / Redakteur: Henrik Bork / Melanie Krauß

China produziert die meisten Teile für seine Windturbinen inzwischen selbst – abgesehen von den Großlagern. Denn diese sind (noch) zu komplex. Wie Schaeffler vom Boom profitiert.

Für seine Windturbinen benötigt China Großlager aus Deutschland – und zwar sehr, sehr viele.
Für seine Windturbinen benötigt China Großlager aus Deutschland – und zwar sehr, sehr viele.
(Bild: ©Eisenhans - stock.adobe.com)

„In Windeseile“ wäre noch eine Verharmlosung des Tempos, mit dem China die Windenergie ausbaut. Sturm-Tempo? Taifun-Tempo? Schon besser. Das sind nicht nur hervorragende Nachrichten für Klimaschützer, sondern auch für die deutsche Firma Schaeffler. Die Nachfrage nach Schaefflers Großlagern für Windturbinen wächst in der Volksrepublik gerade ähnlich schnell.

Allein im Jahr 2020 hat China 52 Gigawatt an neuer Windenergie installiert. Also ist dort in einem einzigen Jahr noch einmal soviel dazu gebaut worden wie es in Deutschland bislang insgesamt gibt. Die Volksrepublik allein hat inzwischen mehr installierte Windenergie-Kapazität als ganz Europa, Afrika, der Mittlere Osten und Lateinamerika zusammen.