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Verbindungstechnik

Clinchen verdrängt Schraubverbindung in Leichtbaukonstruktion

| Redakteur: Stefanie Michel

(Bild: Tox Pressotechnik)

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Nachdem ein italienischer Automobilzulieferer seine Elektronikbox nun komplett aus Aluminiumblech fertigt, musste auch eine wirtschaftliche Verbindungslösung gefunden werden, die dicht verschließt. Mit der Tox-Rundpunkt-Blechverbindung und dem standardisierten Tox-Pressensystem plus individueller Prozessausrüstung konnte die Fertigung zudem rationalisiert werden.

Besonders bei der Ausrüstung von Automobilherstellern und Automotive-Zulieferbetrieben ist es heute erforderlich, sowohl die Technologie als auch das fertigungstechnische Equipment aus einer Hand zu liefern. Wer zudem neue oder alternative Technologien und besagtes fertigungstechnisches Equipment sowie das Prozess-Know-how und zusätzlich die Systemlösungskompetenz vereint, der wird für die Automobilindustrie und andere Industriebereiche auf Dauer ein gefragter Partner und nicht nur ein austauschbarer Lieferant sein.

Rundpunktclinchen in der kompletten Blechverarbeitung verbreitet

Ein Beispiel dafür ist das oberschwäbische Unternehmen Tox Pressotechnik, das vor über 30 Jahren mit der Entwicklung des pneumohydraulischen Antriebszylinders Tox-Kraftpaket sowie vor gut 25 Jahren mit der Entwicklung der Tox-Rundpunkt-Blechverbindungstechnik den Markt beeinflusste. In den Folgejahren entstanden um diese beiden Geschäftsbereiche herum zahlreiche neue technische und bauliche Entwicklungen, sodass die Kunden heute aus einer Hand Komplettlösungen zum Verbinden von Blechen, zum Fügen und Verpressen sowie zum Einpressen und Montieren erhalten.

Besonders das Tox-Rundpunktclinchen hat sich, ausgehend von der Automobilindustrie, in allen Bereichen der Blechverarbeitung weltweit durchgesetzt. Bis heute gibt es in Kraftfahrzeugen weit über 200 unterschiedlichste Anwendungen, angefangen von crashrelevanten Karosserieteilen bis hin zu solchen Komponenten wie Airbaggehäusen oder Elektronikboxen. Gerade Letztere sind ein gutes Beispiel für die Entwicklung in der Automobilindustrie: weg von Druckguss- oder Kunststoffteilen und hin zu modernen Leichtbaulösungen aus Blech.

Vierfaches Clinchen löst konventionelle Schraubtechnik ab

Dies hat ein italienischer Zulieferer von Fiat umgesetzt beim erfolgreichen Retromodell Fiat 500. Gedacht als Hommage an die beliebten Kleinwagen der 60er-Jahre, entwickelte Fiat das neue Modell als moderne Kleinwagenfamilie mit aller heute gebotenen Komfort- und Sicherheitstechnik. Natürlich müssen diese Fahrzeuge aber auch allen Ansprüchen hinsichtlich Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit entsprechen, weshalb an so gut wie allen „Stellschrauben“ gedreht wurde.

Eine davon betrifft die vom Zulieferer bereitgestellte Elektronikbox, deren Gehäuse früher nach konventionellem Muster gefertigt wurde und jetzt einer modernen Leichtbaukonstruktion aus Blech weichen musste. Wurden die Gehäusehälften wegen der Anforderungen an die Dichtigkeit früher aufwendig miteinander verschraubt, suchten die Konstrukteure nun nach einer effizienteren und wirtschaftlicheren Verbindungslösung.

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