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Geteilte Rollenlager CO2-Einsparung im Antrieb schont Bilanzen

Autor / Redakteur: Dietmar Seidel / Stefanie Michel

Die von Elektromotoren angetriebenen Systeme verbrauchen laut Studie der International Energy Agency mehr als 40 % des weltweit erzeugten Stroms. Wälzlagertechnik kann allerdings dazu beitragen, Geldbeutel und Umwelt gleichermaßen zu schonen.

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(Bild: SKF)

Im Laufe ihrer über 100-jährigen Geschichte hat SKF die Grenzen des technisch Machbaren bei der Optimierung von Wälzlagern immer wieder erweitert. Heute steckt in jedem Lager des Unternehmens das langjährige Wissen über Werkstoffe, Lagerdesign, Schmiermittel und Dichtungen. Diese Faktoren beeinflussen die Reibung und damit auch den Energieverbrauch der Anwendung, in der die Lager zum Einsatz kommen. Bei der Jagd nach höheren Wirkungsgraden ist dem Unternehmen vor kurzem ein Durchbruch gelungen: Mit Lagern der „E2“-Leistungsklasse können zahlreiche Industriezweige ihren Energieverbrauch spürbar senken.

„E2“ steht bei SKF für energieeffizient: Dieses Kürzel erhalten nur solche Wälzlager, die 30 bis 50 % weniger Reibung verursachen als die Standardlager des Technologieführers. Weil die reibungsminimierten E2-Lager zu einer höheren Energieeffizienz auf Seiten ihres Anwenders beitragen, gehören sie zum besonders umweltfreundlichen Beyond-Zero-Portfolio von SKF.

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Weniger Reibungsverluste
Wie Wälzlager beim Energiesparen helfen können

Wie spart ein Wälzlager Energie? Das geschieht durch verringerte Reibungsverluste. Doch was nach einer einfachen Antwort klingt, ist im Detail viel komplizierter. SKF beispielsweise hat deshalb bei der Konzeption und Entwicklung der E2-Lager einiges berücksichtigt:

  • optimierte innere Geometrie
  • besonderer Polymerkäfig für kleinere Lager
  • reibungsarmes Schmierfett mit langer Lebensdauer
  • optimierte Dichtung aus Acrylnitril-Butadien-Kautschuk

Test der effizienten Rillenkugellager an Zwirnmaschinen

Von den Vorzügen dieser „grünen“ SKF Lösung hat sich beispielsweise der indische Textilhersteller Sangam Group of Companies überzeugt. Mit über 200.000 Spindeln und mehr als 4000 Rotorspinnen produziert der Konzern etwa 73.000 t Garn pro Jahr. „Dabei kommen zu Veredelungszwecken unter anderem Doppeldraht-Zwirnmaschinen zum Einsatz, die zwei Zwirne aus unterschiedlichen Materialien zusammendrehen“, erläutert Anoop Kumar von Sangam in Bhilwara. In diesen Zwirnmaschinen arbeiten 30-kW-Motoren, die in der Regel 22 Stunden am Tag und 363 Tage im Jahr mit 1740 min-1 laufen. „Das verbraucht natürlich eine Menge Energie“, so Kumar, „und deshalb haben wir an einem dieser Motoren einen Test mit abgedichteten E2-Rillenkugellagern von SKF gefahren.“

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