Risikomanagement

Compliance im Unternehmen erfolgreich umsetzen

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Integrity Interactive bietet dazu diverse Dienstleistungen an. Wie sehen diese konkret aus?

Maier: Zunächst einmal können wir ein Unternehmen beraten und ihm zeigen, wie man Compliance-Abteilungen oder -Strukturen aufbaut. Dabei gehen wir natürlich auf die Größe des Unternehmens ein, den oder die Standorte, die Branche und so weiter. Dann arbeiten wir zusammen mit dem Unternehmen die relevanten Risiken heraus. Auf Basis dieser Informationen entwickeln wir dann mit dem Kunden das Compliance-Programm.

Entwickeln Sie auch den Kodex zusammen mit dem Kunden oder bringen Sie sich lediglich in die Umsetzungsphase ein?

Maier: Natürlich bieten wir auch da unsere Unterstützung an und stehen unseren Kunden bei der Entwicklung oder Überarbeitung des Verhaltenskodex zur Seite. Sind die Richtlinien aber einmal fixiert, dann müssen sie auch kommuniziert werden. Genau da setzen wir an und bieten unseren Kunden vielfältige Kommunikationsstrategien. Dazu gehören unter anderem Mitarbeiterschulungen. Es gibt hier verschiedene Möglichkeiten, das Thema Compliance für die Beschäftigten interessant zu machen.

Findet das dann primär online statt oder in Form von Präsenzveranstaltungen?

Maier: Wir bieten auch Präsenzveranstaltungen an. Unser Schwerpunkt liegt aber auf Onlineschulungen, auf die der Mitarbeiter über das Internet zugreifen kann.

Zu Ihren Referenzkunden gehören Global Player wie Cisco, Fedex, Ford oder Shell. Inwieweit sind Ihre Dienstleistungen auch für den klassischen deutschen Mittelständler geeignet und „bezahlbar“?

Maier: Beides möchte ich mit Ja beantworten. Wir führen diese großen Referenzkunden auf unserer Homepage auf, weil sie fast jeder kennt. Wir haben aber insgesamt rund 450 Kunden, unter denen auch viele kleinere Firmen sind. Zum Thema Bezahlbarkeit: Ja, wir sind ganz sicher bezahlbar, unsere Programme natürlich auch. Diese sind je nach Anspruch und Ausgestaltung preislich gestaltbar.

Sind beim Thema Compliance eigentlich branchenspezifische Unterschiede auszumachen?

Maier: Sicher, es gibt Branchen, die stärker reguliert und deshalb größeren Risiken ausgesetzt sind. Nehmen Sie beispielsweise die Pharma- oder Mineralölindustrie. In diesen Industriezweigen ist der momentane Bedarf in Sachen Compliance naturgemäß größer als bei Unternehmen, die weniger risikobehaftete Güter herstellen. Doch auch dort stellen wir ein wachsendes Interesse am Thema Compliance fest.

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