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Sandwichverarbeitung

Coil-Paternoster optimiert Wohnmobil-Bau

| Autor / Redakteur: F. Stephan Auch / Peter Königsreuther

Eine eigens konstruierte Doppelschneidemaschine trennt in einem Arbeitsgang Aluminium und glasfaserverstärkten Kunststoff (GFK), die zur Beplankung von Wohnwagen-Bauteilen verwendet werden.
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Eine eigens konstruierte Doppelschneidemaschine trennt in einem Arbeitsgang Aluminium und glasfaserverstärkten Kunststoff (GFK), die zur Beplankung von Wohnwagen-Bauteilen verwendet werden. (Bild: Schwab)

Wer Coils verarbeitet, dem bieten sich mit Paternostern platzsparende Systeme zur Lagerung des Materials, die auch als Puffer für die Produktion dienen können. Eine spezielle Paternosterkonstruktion mit Schneideinrichtung spart jetzt einen Arbeitsgang bei der Wohnmobilfertigung.

Die Schwab Förder- und Lagertechnik GmbH hat einen Coil-Industriepaternoster mit Handlingeinrichtung für das effiziente Verarbeiten beschichteter Sandwichbauteile entwickelt. Durch die individuellen Anpassungsmöglichkeiten der Anlagen gelang jetzt der Einstieg bei einem Kunden aus dem Faserverbundsektor. Eingesetzt wird die kundenspezifisch gefertigte Anlage in der Produktion von Seiten- und Bodenteilen für Wohnmobile bei einem süddeutschen Hersteller. Der Paternoster dient als Lager und Puffer sowohl für die Coils aus Aluminium als auch für die Rollen mit glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK), die zur Beplankung der Bauteile verwendet werden. Eine eigens konstruierte Doppelschneidemaschine trennt beide Materialien, ohne dass die Rolle gewechselt werden muss.

Werkstoffe schnell undbeschädigungsfrei einlagern

Dadurch erspart sie einen Arbeitsgang. Neben dem Zeitgewinn profitiert der Kunde von der hohen Präzision des Zuschnitts. Mit der neuen Anlage erweitert Schwab die breite Palette der Einsatzmöglichkeiten seiner Industriepaternoster um eine weitere Anwendung. Das Anlagenkonzept greift bereits bei der Einlagerung der schweren Coils. Ein von Schwab entwickeltes Beladesystem ersetzt die mühevolle Handarbeit. Stattdessen werden die Tragestangen mithilfe eines Transport- und Einfädelwagens am Paternoster entnommen und in das Coil eingefädelt. Nachdem die Spreizdornen ausgefahren sind, kann ein Stapler den Paternoster von hinten mit dem Coil beladen. Die Ausgabe erfolgt auf der Vorderseite am Schneidetisch.

Weil bei Schwab sämtliche Anlagen nach kundenspezifischen Vorgaben gefertigt werden, können die Größen und Maße der Paternostersysteme auch individuell festgelegt werden, wie die Schwab-Experten betonen. Da die Lagersysteme in erster Linie Platz sparen sollen, werden sie außerdem stets den räumlichen Gegebenheiten beim Kunden angepasst.

Platzsparendes Lagersystem: Paternoster

So ist beispielsweise ein Beladen von außen und eine Entnahme im Haus möglich – das kann sogar an einer oder beliebig vielen Bedienstellen umgesetzt werden. Es besteht außerdem die Möglichkeit einer Zufuhr im Keller und einer Entnahme im Erdgeschoss. Ergänzend dazu sind Industriepaternoster auch außerhalb der Halle mit Einhausung und mit direkter Anbindung an die Weiterverarbeitung auslegbar. Angetrieben werden die Schwab-Paternoster durch umlaufende Ketten, in deren Gliedern die Gondeln oder Tragestangen für das Lagergut eingehängt werden. Da Schwab bei der Fertigung auf eine große Auswahl vorgefertigter Komponenten zurückgreifen kann, verspricht das Unternehmen außerdem vergleichsweise kurze Lieferzeiten.

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