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IAMA 2016

Concept Laser räumt 3D-Award IAMA ab

| Redakteur: Robert Horn

V.l.: Ken Fouhy (VDI Nachrichten), Patrick Diederich (DMG Sauer GmbH), Harry Kleinijnen (Additive Industries), Dr. Florian Bechmann (Concept Laser), und Dr. Wilfried Schäfer (Geschäftsführer VDW und IAMA-Initiator).
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V.l.: Ken Fouhy (VDI Nachrichten), Patrick Diederich (DMG Sauer GmbH), Harry Kleinijnen (Additive Industries), Dr. Florian Bechmann (Concept Laser), und Dr. Wilfried Schäfer (Geschäftsführer VDW und IAMA-Initiator). (Bild: Sonnenberg)

Anlässlich des Fachkongresses „Inside 3D Printing“ im Rahmnen der Metav in Düsseldorf am 24. Februar wurde der International Additive Manufacturing Award 2016 (IAMA) vergeben. Gewonnen hat nun Concept Laser. Das Unternehmen aus dem oberfränkischen Lichtenfels hat sich gegen 15 Bewerber aus Deutschland, Finnland, Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz und den USA durchgesetzt.

„Der IAMA ist die Anerkennung unserer harten Arbeit, aber auch ein Indiz dafür, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Insofern macht uns der internationale 3D-Award äußerst stolz und motiviert auch künftig, mit neuen Innovationen den weltweiten Markt zu begeistern“, freut sich Frank Herzog, geschäftsführender Gesellschafter und Gründer von Concept Laser.

Wie groß das Potenzial des 3D-Drucks ist, beweisen die fast täglich auf den Markt kommenden neuen Verfahren und Produkte. Ob künstliches Hüftgelenk oder Turbinenschaufel – nahezu alles lässt sich generativ fertigen. Bei allem spielen Qualität und Belastbarkeit der Bauteile eine große Rolle. Deshalb müssen Hersteller die Qualität regelmäßig prüfen. Zerstörende Testverfahren sind jedoch wenig ökonomisch und fehleranfällig.

Neue Ansätze sind gefragt, wie der von Concept Laser: Der IAMA-Sieger schafft es mit seinem Verfahren, Effizienz und Brillanz in einem zu kombinieren. Bei der Innovation handelt es sich um das erste sogenannte In-Situ-Echtzeit-Prozessüberwachungssystem in der pulverbettbasierten additiven Fertigung. Es misst Eigenschaften wie Größe und Intensität der Schmelzbadwärmestrahlung in ultrahoher Auflösung und stellt die Daten korrelierend zur Position des Schmelzbades auf der Bauteiloberfläche und damit zur Bauteilgeometrie dar. Der Anwender kann also leicht Prozessanomalien lokalisieren und bewerten.

Fachjury beurteilt Kosten, Nutzen und Umsetzbarkeit der Innovationen

Additive Fertigung ist weltweit auf einem guten Weg

„Innovationen wie die von Concept Laser zeigen, dass die Branche intensiv an der weiteren industriellen Umsetzung arbeitet. Alle aktuell herausfordernden Fragestellungen sind im Fokus. Dies wird die Breite der Anwendungen vorantreiben“, sagt Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) und IAMA-Initiator.

Begutachtet wurden die IAMA-Bewerbungen von einer zehnköpfigen internationalen IAMA-Jury. Dem Gremium gehören Branchenkenner aus den Bereichen Industrie, Forschung und Lehre, Medien und Industrieverbänden an. Beurteilt wurden die Bewerbungen u.a. in den Kategorien technologischer Innovationsgrad, klar erkennbare Vorteile für Industrie, Umwelt und Gesellschaft, Kosteneffizienz und die industrielle Umsetzbarkeit.

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