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Engel auf der Fakuma 2018 Condition Monitoring bis hin zum hydraulischen Lebenssaft

| Redakteur: Peter Königsreuther

Bein Anlagen, die umso produktiver sind je ununterbrochener sie „unter Dampf“ stehen, ist die Instandhaltung ein wichtiges Erfolgskriterium. Engel zeigt für Spritzgießmaschinen nun ein optmiertes System, das sogar das Hydrauliköl erfasse. Halle A5 am Stand 5204.

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Engels System „e-connect.monitor“ kann jetzt auch den Zustand des Hydrauliköls sowie den der Konstatpumpen in servoelektrischen Engel-Spritzgießmaschinen überwachen, um so die vorausschauende Wartung effektiv zu unterstützen und die Anlagen noch länger verfügbar zu machen, heißt es. Vorgestellt wird es zur Fakuma in Halle A5 am Stand 5204.
Engels System „e-connect.monitor“ kann jetzt auch den Zustand des Hydrauliköls sowie den der Konstatpumpen in servoelektrischen Engel-Spritzgießmaschinen überwachen, um so die vorausschauende Wartung effektiv zu unterstützen und die Anlagen noch länger verfügbar zu machen, heißt es. Vorgestellt wird es zur Fakuma in Halle A5 am Stand 5204.
(Bild: Engel)

Beim Instandhalten und Warten von Spritzgießmaschinen besteht die Herausforderung darin, eine hohe Verfügbarkeit bei gleichzeitiger Kostenreduktion zu garantieren, sagt Engel. An diesem Punkt setze das System „e-connect.monitor“ von Engel an. Die Condition-Monitoring-Möglichkeit macht es laut Hersteller möglich, den Zustand von prozesskritischen Maschinenkomponenten im laufenden Betrieb zu prüfen und die Restlebensdauer der Komponenten zuverlässig zu prognostizieren. So ließen sich ungeplante Stillstände von Spritzgießmaschinen vermeiden und die Lebensdauerpotenzial vieler Komponenten bis zur Neige ausschöpfen.

Hydrauliköl-Zustand online überwachbar

Mit zunehmender Betriebsdauer nehmen sowohl der Wassergehalt als auch die Partikelkonzentration im Hydrauliköl zu, wissen die Schwertberger Experten. Das kann zu Verschleiß oder zum Ausfall der hydraulischen Komponenten führen. Die chemische Ölalterung sei außerdem ein weiterer bedenklicher Faktor, der es erforderlich macht, das Hydrauliköl regelmäßig zu kontrollieren.Der „e-connect.monitor“ ist eine Idee, des es jetzt möglich mache, mithilfe spezieller Sensoren im Ölkreislauf die Qualität des Hydrauliköls online zu überwachen. So gehörten manuelle und damit zeitaufwendige Ölkontrollen der Vergangenheit an. Der Anwender erhält seine Empfehlungen zu Filtrationszeit und -dauer über den „Äther“ und ist in der Lage, den Ölwechsel – basierend auf dem aktuellen Zustand des Öls – frühzeitig zu planen, wie Engel erklärt. Die Überwachung der Ölqualität sei außerdem die Garantin zur frühzeitigen Erkennung von kritischen Zuständen, sodass sie quasi auch als Schutzsystem fungiere.

Die relevanten Messdaten würden während der laufenden Produktion aufgezeichnet, über eine sichere Datenverbindung zu Engel übertragen und dort mithilfe eigens dafür entwickelter mathematischer Modelle automatisch ausgewertet und interpretiert. Die Ergebnisse sind, wie es weiter heißt, im Engel-Kundenportal „e-connect“ sofort sichtbar.

So schlägt auch das Herz der Pumpe länger

Aber, ergänzt Engel, nicht nur das Hydrauliköl soll sich ab sofort per „e-connect.monitor“ überwachen lassen, sondern auch die zum System gehörenden Konstantpumpen in servohydraulischen Engel-Spritzgießmaschinen. Engel erklärt: über die Lebensdauer nimmt der Wirkungsgrad der Pumpen kontinuierlich ab und der Energieverbrauch steigt. In der Regel bemerkten Kunststoffverarbeiter einen kritischen Pumpenzustand erst, wenn sich der Zyklus der Maschine deutlich verändere oder die Anlage schon ausfalle. Engel hat deshalb schon bald damit begonnen, eine eigene Pumpenexpertise aufzubauen, heißt es. Testläufe auf Pumpenprüfständen sowie diverse überwachte Pumpen in laufenden Produktionen, liefern dabei die Daten, aus denen die Engel-Experten die zur Überwachung benötigten Algorithmen modellieren, die dem Kunden den Zustand seiner Pumpen präzise und auf einfache Art und Weise darstellen. Mithilfe von „e-connect.monitor“ würden die Daten der Pumpen automatisch erfasst und analysiert, ohne den Produktionsprozess zu beeinflussen. Auch dieses Ergebnis wird im „e-connect-Portal“ leicht verständlich als Verschleißwert dargestellt, verspricht Engel. Dieser gebe dem Anwender eine Entscheidungsgrundlage, ob und wann er die Pumpen tauschen sollte.

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