PLM Contact Software kooperiert mit Olympus Surgical Technologies

Redakteur: Stefanie Michel

Contact Software und Olympus Surgical Technologies Europe haben einen Rahmenvertrag unterzeichnet, der die Eckpunkte für die zukünftige Zusammenarbeit beider Unternehmen festlegt. Dieser Vertrag gilt für alle Standorte des Medizintechnikherstellers in Deutschland, Tschechien und Wales.

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Olympus Surgical Technologies Europe wird zusammen mit Contract Software den Ausbau der CIM Database-Plattform für das Product Lifecycle Management (PLM) umsetzen.
Olympus Surgical Technologies Europe wird zusammen mit Contract Software den Ausbau der CIM Database-Plattform für das Product Lifecycle Management (PLM) umsetzen.
(Bild: Olympus Surgical Technologies Europe)

Im Zentrum des Zusammenarbeit zwischen Contract Software und Olympus Surgical Technologies Europe steht der Ausbau der CIM Database-Plattform für das Product Lifecycle Management (PLM). Der Fokus liegt vor allem auf dem unternehmensweiten Dokumenten- und Projektmanagement unter Berücksichtigung weltweiter regulatorischer Vorgaben, wie beispielsweise die der amerikanischen FDA Food and Drug Administration oder der ISO 13485, die in Form von Device Master Records (DMR) und Design History Files (DHF) realisiert werden. Bestandteil des Vertrags ist darüber hinaus Contacts Qualifizierung als Lieferant, der die Anforderungen eines FDA-zertifizierten Unternehmens erfüllt.

Die FDA prüft im Auftrag des amerikanischen Gesundheitsministeriums die Zulassung von Medizintechnik und Nahrungs- und Arzneimitteln in den USA. Damit verbunden sind hohe Auflagen an die Entwicklung und Herstellung solcher Produkte, deren Einhaltung Olympus Surgical im Rahmen von Audits nachzuweisen hat. Dies betrifft auch die dafür eingesetzte PLM-Plattform CIM Database: Sie muss technisch korrekt funktionieren und den Produktenstehungsprozess bei Olympus regelkonform steuern und dokumentieren können. Contact führt die geforderte Software-Verifikation durch und unterstützt den Medizintechnikhersteller bei der Validierung seiner PLM-Umgebung.

Qualitätssicherung der Softwareentwicklung ist dank PLM transparent

Für die Qualitätssicherung in der Softwareentwicklung setzt Contact unter anderem die eigenen Lösungen CIM Database für die Dokumentation und Project Office für das Projektmanagement ein. Sie sind mit dem Software Configuration Management-System Subversion gekoppelt. Die Entwicklung wird nach dem Open Unified Process (OpenUP) organisiert, die Aufgabensteuerung erfolgt über Project Office über Checklisten, Meilensteinen und Aktivitäten. Dokumentvorlagen für die Neu- beziehungsweise Weiterentwicklung und für die Fehlerbehebung unterstützen die entwicklungsbegleitende Dokumentation. Anforderungen, Änderungswünsche, Hotline Calls, Implementierungs-, Test- und Auslieferungsstände werden projektbezogen in der zentralen PLM-Datenbank erfasst. So kann Contact gegenüber Kunden oder externen Kontrollinstanzen jederzeit seinen Nachweispflichten transparent nachkommen.

Zum methodischen, automatisierten Testen seiner Software nutzt der PLM-Anbieter die Sprache Gherkin. Sie ermöglicht anhand von derzeit bereits über 1500 Use Cases die Simulation typischer Anwenderaktionen und zeigt auf, ob die Software korrekt funktioniert. Dieses QS-Werkzeug plus Testfallbibliotheken werden 2013 auch die Kunden von Contact einsetzen können, um ihre PLM-Installation zu validieren.

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