Industrie 4.0 Contacts IoT-Plattform ist „Fabriksoftware des Jahres“

Redakteur: Stefanie Michel

Contact Software hat mit seiner „Elements for IoT Plattform“ die Kür zur besten Fabriksoftware des Jahres 2018 in der Kategorie „Internet of Things“ gewonnen. Insgesamt zeichnete das Anwendungszentrum Industrie 4.0 der Universität Potsdam fünf herausragende IT-Lösungen für die digitale Fabrik aus.

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Der digitale Zwilling ist Dreh- und Angelpunkt der „Elements for IoT Plattform“.
Der digitale Zwilling ist Dreh- und Angelpunkt der „Elements for IoT Plattform“.
(Bild: Contact Software)

Das Anwendungszentrum Industrie 4.0 der Universität Potsdam hat im Rahmen seines Wettbewerbs „Fabriksoftware des Jahres“ die führenden Lösungen bewertet und ausgewählt. Die Finalisten präsentierten ihre Software Mitte Februar auf dem Fabriksoftware-Kongress 2018 in Frankfurt. Sieger in den verschiedenen Kategorien wurden Contact Software (Internet of Things), CSB System (Komplettlösung ERP), Jungheinrich (Logistik), Software-4-Production (Industrie 4.0) und ZF Friedrichshafen (Prozessunterstützung).

Software für die Entwicklung von Smart Products

Contact Software überzeugte die Jury aus Beratern, Wissenschaftlern und Medien durch das klare Bekenntnis zu Open-Source-Komponenten und den Lifecycle-Ansatz seiner offenen „Elements for IoT Plattform“. Ihre aufeinander abgestimmten Software-Bausteine sollen der Industrie helfen, smarte Produkte für das Internet der Dinge zu entwickeln und neue Mehrwertdienste wie Predictive Maintenance zu realisieren.

Die Jury bewertete die vorgestellten Lösungen nach unterschiedlich gewichteten Kriterien. Der konkrete Kundennutzen war mit 23 % ausschlaggebend, gefolgt von der Einhaltung von Standards beziehungsweise Interoperabilität der Lösung (22 %). Die Plattformtauglichkeit wurde mit 17 % gewichtet. Weitere Kriterien waren Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in die Kundenkommunikation.

„Alle Anbieter haben eine große Lösungskompetenz in Hinblick auf den digitalen Wandel gezeigt“, betonte Prof. Dr.-Ing. Norbert Gronau, Wissenschaftlicher Direktor des Anwendungszentrums Industrie 4.0 an der Universität Potsdam und Vorsitzender der Jury, bei der Preisverleihung. Diese Leistungsdichte beweise, so Gronau, dass deutsche Unternehmen auch beim Thema Digitalisierung international wettbewerbsfähig seien.

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