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3D-CAD-Software

Creo 6.0 integriert Echtzeit-Simulation

| Redakteur: Stefanie Michel

PTC stellt die neueste Version seiner 3D-CAD-Softwaresuite Creo vor. Creo 6.0 enthält neue Funktionen für die Echtzeitsimulation und ergänzt die Funktionen von Augmented Reality (AR) und Design für die additive Fertigung sowie zahlreiche wichtige Produktivitätssteigerungen.

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In Creo 6.0 lassen sich stochastische, konforme ...
In Creo 6.0 lassen sich stochastische, konforme ...
( Bild: PTC )

In der sich schnell verändernden Welt des Produktdesigns verlassen sich zahlreiche Fertigungsunternehmen auf Creo, um schneller Produkte entwickeln zu können. Von der integrierten Simulation profitieren Konstrukteure, denn damit sei es möglich Innovationen voranzutreiben und Ideen schnell in intelligente, vernetzte Produkte umzusetzen. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, dank integrierter AR-Anwendungen mit weltweit verteilten Teams in Echtzeit zusammenzuarbeiten.

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„Unternehmen nutzen Creo für Echtzeitsimulationen, Designs für die additive Fertigung und für eine effizientere und sicherere Zusammenarbeit mit AR in der Cloud. So können sie ihre Produkte digital zum Leben erwecken“, sagt Brian Thompson, SVP und General Manager CAD bei PTC.

Echtzeit-Simulation nutzen

Das kürzlich angekündigte Angebot von Creo Simulation Live gibt Konstrukteuren sofort Feedback über Designentscheidungen und ermöglicht damit simulationsgetriebene Designs. Das Simulationstool sei ein einfach zu bedienendes Werkzeug und vollständig in die Creo-Modellierungsumgebung integriert. Es soll Ergebnisse in Sekundenschnelle liefern, sodass Designer jetzt schneller Produkt-Iterationen erstellen, Probleme früher erkennen, ihren Workflow straffen, Kosten senken, mehr Designvarianten generieren und schneller bessere Produkte auf den Markt bringen können.

Auch AR verändert die Arbeit von Konstrukteuren. Diese Cloud-basierte Technik bietet ihnen die Möglichkeit, Designinformationen untereinander in Teams auszutauschen und sicher mit Kollegen, Lieferanten, Kunden und Fertigungspartnern zusammenzuarbeiten. Mit Creo AR Design Share können Konstrukteure und Hersteller schneller Produkt-Iterationen erstellen, benötigen weniger Prototypen und können Designs aussagekräftiger prüfen, so der Softwareanbieter. Mit den neuen Funktionen von Creo 6.0 gibt es noch weitere Möglichkeiten: beispielsweise das Modell- und Berechtigungsmanagement für bis zu zehn AR-Experiences oder die Option, Modelle in Originalgröße auf Smartphones, Tablets und der Hololens anzuzeigen. AR-Experiences können nun über Links, Thingmarks und QR-Codes abgerufen und gestartet werden.

Hier erfahren Sie mehr über die neuen Funktionen in Creo 6.0

Design für die additive Fertigung

Creo liefert die nötigen Werkzeuge und Schnittstellen für die additive Fertigung. Damit lässt sich je nach Bedarf eine noch breitere Palette von Fertigungsprozessen unterstützen, so das Unternehmen. Benutzer können entwerfen, optimieren, validieren und den Druck kontrollieren, ohne Creo zu verlassen. Damit sollen sich Prozesszeiten, Routinen sowie die Fehlerquote reduzieren lassen. Creo 6.0 biete Konstrukteuren noch mehr Flexibilität, indem sie stochastische, konforme oder formelgesteuerte Gitter wie etwa Gyroid-Strukturen bauen können. Zusätzlich kann der Anwender benutzerdefinierte Gitter in Creo definieren.

Benutzer können nun auch die Ausrichtung des Bauteils im Druckraum analysieren und nach verschiedenen Kriterien optimieren: Verkürzen der Druckzeit, Minimieren der Supportstrukturen oder Optimieren der Belegung des Druckraums. Creo 6.0 führt darüber hinaus eine erweiterte Unterstützung für das Dateiformat 3MF ein.

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