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Opel / Ifu Stuttgart

Darstellung des Platinenkanteneinlaufs auf Tiefziehwerkzeugen

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Der eingesetzte Laser stellt aufgrund seiner Klassifizierung (Klasse 1) kein Gefährdungspotential im Sinne des heutigen Arbeitsschutzes dar. Es ist möglich, das System während der gesamten Einarbeitung in Werkzeugnähe positioniert zu lassen, um nach jedem Pressenhub eine Überprüfung des Einlaufs vornehmen zu können. Zur Effizienzsteigerung sollte das System bei allen in der Einarbeitung befindlichen Werkzeugen gleichzeitig zum Einsatz kommen. Hierzu ist das System auf einem mit Rollen versehenen Stativ montiert und kann dadurch von Presse zu Presse geschoben werden. Um dennoch nach jedem Pressenhub den Platinenkanteneinlauf überprüfen zu können, kann nach der ersten Projektion die Kurve beispielsweise mit einem Filzmarker auf den Blechhalter aufgezeichnet werden. Diese farbliche Markierung wird erst nach mehreren Pressenhüben durch Reibungseinflüsse unkenntlich. Für den Fall, dass sich durch Produktdatenänderungen der Platinenkanteneinlauf ändert, kann durch eine Anpassung innerhalb der Software kurzfristig darauf reagiert werden. Durch die Mobilität des Systems kann es bei Bedarf sowohl im Presswerkzeugbau als auch in der Produktion verwendet werden (zum Beispiel bei Typanlauf).

Zukünftig entfällt die zeitaufwendige und teure Gravur

Bei Produktionsproblemen kann mit nur sehr kurzen Reaktionszeiten der Platinenkanteneinlauf überprüft werden. Wenn dieser von der vorgegebenen Sollkontur abweicht, kann beispielsweise durch die lokale Veränderung des Blechhalterdrucks reagiert werden. Die Möglichkeit, jede CAD Linienkontur projizieren zu können, bietet den Vorteil beispielsweise auch Beschnittkonturen auf die Werkzeugoberfläche oder das Ziehteil projizieren zu können. Hierdurch besteht bereits am Ziehteil die Möglichkeit, eine etwaige Überprüfung von Oberflächenfehlern vorzunehmen. Als Beispiel kann die Bewertung von Bereichen mit leichten Oberflächenunruhen dienen, die sich als Welligkeiten auf dem Blech zeigen. Es kann direkt bewertet werden, ob diese Bereiche im späteren Fertigteil liegen, oder im Abfallbereich.

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Durch den Einsatz des Systems entfällt damit in Zukunft die zeitaufwendige, kostenintensive und unflexible Gravur auf dem Blechhalter zur Dokumentation des Solleinlaufs der Platinenkante. Des Weiteren kann das System alternativ in weiteren Bereichen des Unternehmens zum Einsatz kommen. In der Qualitätssicherung kann es beispielsweise als digitale Datenschablone eingesetzt werden, um die geometrische Lage von Befestigungspunkten zu überprüfen.

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