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Wendeschneidplatten Darum genügen nur zwei Schneidsorten vielen Werkstoffen

Redakteur: Peter Königsreuther

Für das Drehen unterschiedlicher Werkstoffe reichen laut Ceratizit jetzt nur noch zwei der neu entwickelten Multibereichssorten. Und das haben die Praktiker davon...

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Einer für alle! Jetzt gibt es fürs Drehen von Ceratitzit die ersten Multibereichssorten. Das heißt, dass man es damit leichter haben soll, wenn es um die Bearbeitung von Stahl, rostfreiem Stahl, Superlegierungen und Nichteisenmetallen gehe.
Einer für alle! Jetzt gibt es fürs Drehen von Ceratitzit die ersten Multibereichssorten. Das heißt, dass man es damit leichter haben soll, wenn es um die Bearbeitung von Stahl, rostfreiem Stahl, Superlegierungen und Nichteisenmetallen gehe.
(Bild: Ceratizit)

Ceratizit betont, dass man sofort nur noch die Sorten CTPX710 respektive CTPX715 für das produktivere Drehen von Stahl, rostfreiem Stahl, Superlegierungen und NE-Metallen benötigt. Die besondere Performance und das breite Anwendungsspektrum des schnittigen Duos basiere dabei auf mehreren Faktoren. Einmal hat Ceratizit die Mikrostruktur der Schneidstoffe optimieren können. Und dann spiele auch das spezielle Feinkorn-Hartmetall in Sachen Leistungsfähigkeit eine zentrale Rolle. So verfügen die Sorten, wie Ceratizit erklärt, über eine mit der Dragonskin-Technologie überarbeiteten AITiN-Beschichtung, durch die auch hohe Betriebstemperaturen (bis 1050 °C) den Verschleiß nicht sonderlich erhöht. Aufgrund der hohen thermischen Stabilität verlängern sich natürlich die Standzeiten, was die Zeitspanne bis zum nächsten Werkzeugwechsel verlängere. Speziell veredelt, sollen die Wendeschneidplatten nicht zuletzt eine besonders glatte Oberfläche haben. Das verringert den Reibkoeffizient stark und so können die entstehenden Späne perfekt abgleiten, ergänzt Ceratizit. Auch die relativ hohe Schichtdicke, die eine sehr hohe Präzision in puncto Form und Maßhaltigkeit der Wendeplatten garantiert, trage dazu bei, dass die Sorten auch bei mehreren Materialien sehr gute Zerspanungsergebnisse erzielten und sowohl die Schnittwerte als auch die Prozesssicherheit verbesserten.

Weniger Anwendungsfehler, mehr Platz im Lager

Was bedeutet das für die Anwender? Ganz klar: Ab sofort benötigten Zerspaner nur noch eine Hartmetallsorte, um einen wesentlichen Teil ihrer Dreharbeiten abzudecken, verspricht Ceratizit. Die Gefahr von etwaigen Falschanwendungen sinkt dadurch wesentlich. Außerdem könnten Werkzeugbestände abgebaut und die Lager damit übersichtlicher werden. Speziell kleinere bis mittelgroße Lohnfertiger, werden diese Vorteile zu schätzen wissen, heißt es weiter. Aber auch Betriebe, die verschiedenste Materialien, wie die oben genannten, bis hin zu Duplex bearbeiten würden, profitierten künftig von den beiden Multibereichssorten für das „sortenreinere“ Drehen.

Vier Spanleitstufen decken die meisten Anwendungsfälle ab

Die Typen CTPX710 und CTPX715 sind laut Hersteller in ISO-Geometrien und mit insgesamt vier Spanleitstufen erhältlich. Für Superlegierungen eigne sich besonders die Spanleitstufe -M34, denn durch die leicht schneidende Geometrie werden Schnittkräfte reduziert und die Bildung einer Aufbauschneide effektiv verhindert, erklärt Ceratizit. Für NE-Metalle, Stahl und Gusseisen stehen dann die Spanleitstufen -25P und -25Q zur Verfügung. Erstere überzeuge durch scharfe Schneidkanten und eine sehr gute Spankontrolle. Und Letzterer hat man eine sogenannte Schleppschneidengeometrie gegeben, damit man damit auch höhere Vorschübe fahren und verbesserte Oberflächengüten erzielen kann. Die Spanleitstufe -27 soll der Favorit sein, wenn es um die mittlere und grobe Aluminiumbearbeitung gehe, denn sie sei trotz ihrer sehr positiven gestalteten Geometrie äußerst stabil.

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