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Karriere & Weiterbildung

Das bringt das Jahr 2017 für Beruf und Karriere

| Autor: Andrea Gillhuber

Ab Januar 2017 in jedem Heft: Karriere & Weiterbildung.
Ab Januar 2017 in jedem Heft: Karriere & Weiterbildung. (Bild: © vege - Fotolia.com)

Wie entwickelt sich der Arbeitsmarkt und welche Trendberufe gibt es in diesem Jahr? Antworten auf diese Fragen bekommen Sie im MM MaschinenMarkt in unserer neuen Rubrik Karriere & Weiterbildung und hier.

Ein Job ein Leben lang? Eher nicht! Mit dem Wandel der Gesellschaft entwickelt sich auch die Berufswelt in unterschiedliche Richtungen. Ein Leben lang im erlernten Beruf oder einer Firma zu arbeiten, ist nicht mehr die Regel. Die Arbeitswelt ändert sich, und das spiegelt sich auch in den Berufen wider. Die Zeiten sind vorbei, in denen die Berufsbezeichnung sofort Rückschlüsse auf die tägliche Arbeit des Gegenübers zuließ. Oder können Sie auf Anhieb sagen, wie ein Evangelist oder eine Whitepaper Goddess ihren Berufsalltag gestalten?

Diese Bezeichnungen stammen übrigens aus Amerika. Ersterer bezeichnet eine Person, die versucht, Menschen für eine Technologie zu begeistern, grob eingeordnet also technisches Marketing. Den ersten Evangelist gab es im Übrigen bei Apple. Die Whitepaper Goddess traf ich auf einer Reise durch das Silicon Valley in Kalifornien, dort arbeitete sie schlicht als technische Redakteurin eines Halbleiterunternehmens.

Trendberufe 2017

Diese Beispiele zeigen, dass sich Berufsbilder durch den Wandel der Gesellschaft, der Digitalisierung und technologischen Entwicklung verändern beziehungsweise entwickeln können. Das zeigt auch ein Blick auf die Trendberufe 2017, die das Onlineportal Gehalt.de zusammengefasst hat.

An erster Stelle nennt das Portal den eSports-Manager, ein neuer Beruf in einer relativ neuen Branche. Electronic Sports hat sich aus der Gaming-Branche entwickelt. Bei eSports treten Menschen mithilfe von Computerspielen in den sportlichen Wettkampf. In den 90er- und 2000er-Jahren traf sich die Community noch auf LAN-Parties, heute füllen diese Events ganze Fußballstadien und werden Live im Internet oder Fernsehen übertragen. Der eSports-Manager organisiert und bewirbt diese Events.

Virtual-Reality-Anwendungen bringen die meisten mit der Gaming-Branche in Verbindung. Mittlerweile hat aber auch die Industrie diesen Trend für sich entdeckt, um Kunden, Anwendern und Technikern in der virtuellen Realität Dinge zu zeigen oder im Servicefall durch die Problemlösung zu führen. Die wachsende Bedeutung dieser Technik hat die Folge, dass immer Software-Entwickler für Virtual Reality gesucht werden. Klar ein Trendberuf für 2017.

Im Zusammenhang mit Digitalisierung fällt auch immer der Begriff Industrie 4.0. Dabei geht es unter anderem um die Automatisierung von Prozessen. Roboter übernehmen in der Industrie schon längst vielfach Aufgaben. Doch könnten laut neuesten Studien in Zukunft Roboter auch Kassier- und Kanalarbeiten oder das Amt des Gerichtsschreibers übernehmen. Beste Aussichten haben daher laut Gehalt.de Ingenieure für Robotik.

Die Luft- und Raumfahrt wurde weiter vorne in dieser Ausgabe bereits als Wachstumsmarkt für die Zerspanungsindustrie vorgestellt. Die Branche wächst und benötigt daher gut ausgebildete Fachkräfte. Vor allem Physiker, Mathematiker, Astronomen und Ingenieure werden hier gesucht. Im Durchschnitt verdient man dort rund 67.000 Euro.

Der nächste Trendberuf ist nicht in der Industrie zu finden, sondern vorwiegend beim Staat: Lehrer für Naturwissenschaften. Bundesweit werden Lehrer in den naturwissenschaftlichen Fächern Mathematik, Physik, Chemie und Biologie gesucht. Auch Quereinsteiger, sprich: Ingenieure oder andere Akademiker, können diesen Weg beschreiten. Das Gehalt ist tariflich geregelt.

Ein Trendberuf abseits der Hochschulen ist laut dem Internetportal die Tätigkeit als Lebensmitteltechniker oder Lebensmittelkontrolleur. Produzierende Unternehmen aus dem Lebensmittelbereich unterliegen strengen Reglementierungen. Gleichzeitig braucht es neue Lösungen für die Nahrungsmittelproduktion. Lebensmitteltechniker sind eine Kontrollinstanz auf der einen Seite, auf der anderen Seite unterstützen sie Unternehmen bei der korrekten und sauberen Herstellung von Lebensmitteln. Der Verdienst liegt bei rund 41.200 Euro.

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