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Das bringt das Jahr 2017 für Beruf und Karriere

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Aussichten am Arbeitsmarkt

Das Arbeitsmarktbarometer bis Dezember 2016. Die Punktwerte auf einer Skala von 90 (sehr schlechter Ausblick) bis 110 (sehr guter Ausblick). 100 entspricht
Das Arbeitsmarktbarometer bis Dezember 2016. Die Punktwerte auf einer Skala von 90 (sehr schlechter Ausblick) bis 110 (sehr guter Ausblick). 100 entspricht "neutral/gleichbleibend".
(Bild: IAB)

Welche Aussichten der Arbeitsmarkt in diesem Jahr bietet, zeigt das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, kurz: IAB. Es ist ein Frühindikator, der auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen lokalen Arbeitsagenturen basiert. Während Komponente A des Barometers die Entwicklung der saisonbereinigten Arbeitslosenzahlen für die nächsten drei Monate prognostiziert, dient Komponente B der Vorhersage der Beschäftigungsentwicklung. Der Mittelwert aus den Komponenten „Arbeitslosigkeit“ und „Beschäftigung“ bildet den Gesamtwert des IAB-Arbeitsmarktbarometers. Dieser Indikator gibt damit einen Ausblick auf die Gesamtentwicklung des Arbeitsmarkts.

Im Dezember ist das Barometer gegenüber November um 0,1 Punkte gefallen. Dies geht auf die Komponente für den Beschäftigungsausblick zurück, die um 0,3 Punkte nachgab. Die Komponente für die Arbeitslosigkeit blieb hingegen stabil. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) steht nun bei 103,1 Punkten und zeigt damit trotz des leichten Rückgangs einen positiven Ausblick auf das kommende Jahr 2017.

„Der Beschäftigungsaufschwung läuft 2017 weiter, aber vorerst mit gedrosseltem Tempo“, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs Prognosen und Strukturanalysen. Die anziehende Konjunktur biete jedoch gute Voraussetzungen dafür, dass der seit dem Sommer ins Stocken geratene Beschäftigungsaufbau wieder in Schwung komme.

Der Arbeitsmarktausblick für das erste Quartal 2017.
Der Arbeitsmarktausblick für das erste Quartal 2017.
(Bild: IAB)

Nach wie vor gebe es keine Warnsignale für eine Trendwende bei der Arbeitslosigkeit. Mit 100,9 Punkten liege die Komponente für den Ausblick auf die Arbeitslosigkeitsentwicklung auf einem Wert, der seit Februar 2014 nicht mehr übertroffen wurde. Zwar werde es auch im Jahr 2017 weitere Arbeitslosmeldungen von Flüchtlingen geben, so Weber: „Man kann davon ausgehen, dass derzeit rund die Hälfte der Flüchtlinge beispielsweise aufgrund der Teilnahme an Integrationskursen noch nicht am Arbeitsmarkt angekommen ist.“ Günstig sei dagegen, dass Zugänge in Arbeitslosigkeit aufgrund von Entlassungen seit 2009 immer seltener würden. Die Beschäftigungschancen von Arbeitslosen lägen hingegen nur auf moderatem Niveau, würden aber durch die steigende Zahl offener Stellen gestützt.

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