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Sicherheitstechnik Das Muting neu erfunden

Redakteur: Carmen Kural

Ein Verfahren zum vorübergehenden Überbrücken von berührungslos wirkenden Schutzeinrichtungen erübrigt die bislang nötigen Sensoren.

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Das erste Signal kommt von der Prozess-Steuerung, das zweite Signal wird durch das Schutzfeld erzeugt.
Das erste Signal kommt von der Prozess-Steuerung, das zweite Signal wird durch das Schutzfeld erzeugt.
(Bild: Leuze Electronic)

In der Intralogistik sowie in der Automobil- und Verpackungsindustrie müssen Materialschleusen an Förderstrecken häufig durch optische Sicherheitssensoren gegen unbefugten Zutritt abgesichert werden. Um die Annäherung von Fördergut an solche geschützten Zonen eindeutig zu erkennen und sie zum richtigen Zeitpunkt für die Durchfahrt freizugeben, waren bislang sogenannte Muting-Prozesse mit Muting-Sensoren notwendig – Muting bedeutet das vorübergehende Überbrücken von berührungslos wirkenden Schutzeinrichtungen.

Mit dem von Leuze Electronic entwickelten Smart-Process-Gating-Verfahren kann nun auf solche signalgebenden Sensoren verzichtet werden. Das Verfahren basiert auf den Sicherheits-Lichtvorhängen des Typs MLC des Unternehmens und ermöglicht es, Sicherheitseinrichtungen dieser Art kompakter als bisher auszuführen. Außerdem entfällt die Gefahr der Dejustage oder Beschädigung von Sensoren und der Aufwand für ihre Wartung und Instandhaltung. Die Verfügbarkeit der gesamten Sicherheitseinrichtung werde deutlich erhöht, heißt es.

Bei dem Smart-Process-Gating-Verfahren, mit dem das Muting Leuze zufolge neu erfunden wurde, kommt das erste Muting-Signal von der Prozess-Steuerung, das zweite Signal wird durch das Schutzfeld erzeugt wird.

Leuze Elektronik auf der Hannover Messe: Halle 9, Stand F68

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