Werkzeugbau-News Das sind die jüngsten Neuheiten im Hasco-Katalog

Redakteur: Peter Königsreuther

Hasco bietet jetzt Spiralkerne aus Edelstahl, eine simplere Möglichkeit für die Temperaturregelung in Heißkanalsystemen und die durchgängige Parametrisierung per CAD-Nativ-Datenbanken.

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Drei Neuigkeiten von Hasco sind da! Mit dabei neue Spiralkerne in Edelstahl. Sie erleichtern die konturnahe Kühlung im Spritzgießwerkzeug.
Drei Neuigkeiten von Hasco sind da! Mit dabei neue Spiralkerne in Edelstahl. Sie erleichtern die konturnahe Kühlung im Spritzgießwerkzeug.
(Bild: Hasco)

In Sachen Werkzeug- und Formenbau kommt man um Formkerne, bei denen eine konturnahe Kühlung erforderlich ist, oft nicht herum. Die bisherigen Spiralkerne aus Kunststoff, Aluminium und Messing wurden deshalb noch um den Qualitätswerkstoff 1.4305 erweitert. Aufgrund der sehr guten Beständigkeit gegen elektrochemische Korrosion können sie nun auch in der Medizin- und Reinraumtechnik eingesetzt werden, betont der Hersteller.

Hascos Spiralkerne garantieren dabei die konturnahe Temperierung entlang der Bohrungswand für einen effizienten Wärmeübergang, durch den Zykluszeiten minimiert und die Teilequalität durch eine homogene Temperierung der Formkerne erhöht werden, heißt es weiter.

Die hohe Medienbeständigkeit der Neulinge verlängert außerdem die Zeit zwischen den Wartungsintervallen. Man kann also länger produzieren und profitiert von mehr Wirtschaftlichkeit beim Spritzgießen. Die, wie es heißt, exklusiv angebotenen Edelstahl-Spiralkerne Z9611/... gibt es in 1-gängiger und Z9612/... in 2-gängiger Ausführung.

Der Primus unter den Heißkanalreglern

Mit den Geräten der Reihe Primezone H1281/… ergänzt der Normalienspezialist nun sein Heißkanal-Produktportfolio. Die neuen Regler sollen sehr präzise arbeiten und für intuitiven, mehrsprachig machbaren Bedienkomfort stehen, denn sie arbeiten nach dem Smartphone-Prinzip, sagt Hasco. Auch die umfassende Diagnose ist mit ihnen möglich. as großzügige 10-“-Touchdisplay bietet dabei eine sehr gute Übersicht über alle Funktionen.

Mit dem Primezone H1281 steht ein Heißkanalregler von Hasco zur Verfügung, mit dem sich Temperieraufgaben leicht und präzise meister lassen.
Mit dem Primezone H1281 steht ein Heißkanalregler von Hasco zur Verfügung, mit dem sich Temperieraufgaben leicht und präzise meister lassen.
(Bild: Hasco)

Die ausführliche Bedienungsanleitung wird die Mehrzahl der Anwender nur in den allerseltensten Fällen benötigen, verpricht Hasco. Aus der sehr präzisen Regelung ergeben sich ebenso stabile Fertigungungsprozesse, was im Endeffekt für sehr gute Kunststoffteil-Qualitäten sorgt. Zum Standardfunktionsumfang des Primzone-Heißkanalreglers gehören bereits Überwachungsfunktionen, die Regler, Heißkanalsystem und Werkzeug vor Schaden bewahren, sagt Hasco. Ein Highlight dabei sei die integrierte Werkzeugdiagnose, die vor dem Start der Regelung die Verdrahtung der Heißkanalkomponenten überprüfe und mögliche Montagefehler sofort erkenne – teure Beschädigungen am Werkzeug würden so also im Vorfeld vermieden.

Robuste Regelgenauigkeit

Als robust und servicefreundlich wird der Aufbau der Geräte beschrieben, der mit den außenliegenden Kühlkörpern eine sehr gute Wärmeableitung mit sich bringt. Das steigere die Zuverlässigkeit und die Lebensdauer der Elektronik entscheidend. Im Falle eines Falles erweisen sich die von außen zugänglichen Sicherungen der Regelkreise als Retter der Produktionszeit, denn ohne Öffnen des Reglergehäuses können dieselben einfach ausgetauscht werden, beschreibt der Hersteller. Insgesamt stehen derzeit vier Varianten mit 6 bis 96 Regelzonen zur Verfügung, ergänzt man. Mit den drei Tischgehäusegrößen sollen sich 6 bis 48 Zonen und mit der fahrbaren Variante 64 bis 96 Zonen präzise und zuverlässig regeln lassen.

Mit CAD-Nativdatenbanken leichter konstruieren

Die schnelle und durchgängige Verfügbarkeit der CAD-Daten von Normalien bilde laut Hasco die Grundvoraussetzung für einen schlagkräftigen, effizienten Werkzeug- und Formenbau. Deshalb gehe man mit den CAD-Daten inklusive Mehrwert einen entscheidenden Schritt voraus und biete den Partnern weitere Einsparpotenziale. Denn die in den originalen CAD-Systemen erzeugten Nativdaten sind nun zusätzlich mit Einbauräumen ausgestattet, was dem Konstrukteur viel Zeit erspart, wie Hasco informiert. Mit wenigen Klicks könnten diese zusammen mit der erforderlichen abzutragenden Kontur in die individuellen Konstruktionen eingefügt werden.

Ein Zeitsparer, wenn das Werkzeug geändert werden muss

Auch bei eventuellen Änderungen sind die voll parametrisierten Daten von Vorteil, weil sich die relevanten Teile automatisch an die vorgenommenen Korrekturen anpassen, heißt es. Die anschließende Stücklistengenerierung laufe absolut prozesssicher ab und schließe Fehlbestellungen quasi kategorisch aus. Der weitestgehend automatisierte Bestellvorgang ließe in puncto Liefertermintreue nichts zu wünschen übrig – pünktlich zum Montagebeginn! So perfektioniert Hasco den Gesamtprozess.

Die Verknüpfungen zu den Nativdatenbanken geschehen ganz einfach in den CAD-Systemen Catia, Siemens NX und Solidworks, heißt es weiter. Die CAD/IT-Spezialisten von Hasco bieten auch die digitale Unterstützung mittels Fernwartungssoftware, wenn es um die Implementierung geht und geben Tipps zur richtigen Datenverwendung.

Der Anbieter ermöglicht den Anwendern so den einfachsten und schnellsten Zugriff auf detaillierte Informationen zu allen Produkten, heißt es. Über das Portal www.hasco.com sind die technischen Daten von über 100.000 Produkten und die entsprechenden 3D-Datensätze für die Konstruktion jederzeit abrufbar, betont man.

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