IKT Stuttgart Das Warten hat ein Ende – Das IKT prüft jetzt effektiver

Autor / Redakteur: Gudrun Keck / Peter Königsreuther

Nach Abschluss der zweiten von insgesamt viergroßen Umbauphasen hat die mechanische Prüfung desakkreditierten Prüflabors nun seine kernsanierten Räume bezogen, wie es heißt. 60 hoch modernde Plätze erlauben nun die mechanische Langzeitprüfung von Kunststoffen.

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Bis zu 60 Prüfkörper finden in der neuen Zeitstandanlage des IKT Platz – 30 davon können auch bis 220 °C temperiert werden.
Bis zu 60 Prüfkörper finden in der neuen Zeitstandanlage des IKT Platz – 30 davon können auch bis 220 °C temperiert werden.
(Bild: IKT)

„60 Prüfplätze der Zeitstandanlage stehen ab sofort wieder zur Verfügung – 30 davon auch temperiert. Endlich können wir unsere lange Schlange an Industrieaufträgen wieder abarbeiten“, freut sich Ingenieur Stefan Epple, Leiter des Prüflabors am IKT.

Bei den Kriechversuchen wird die Dehnungsänderung berührungslos mittels Kamerasystem erfasst. Die Belastung kann bei jedem Prüfkörper stufenlos von 0,1 bis 6 kN eingestellt werden. Zusätzlich stehen vier Universalprüfmaschinen für Zug- und Biegeprüfungen zur Verfügung, die den Kraftbereich von 0,2 bis 100 kN bei Temperaturen zwischen - 40 und 250 °C abdecken.´Die Schnellzerreißmaschine (bis 20 m/s) wird derzeit noch auf den aktuellen Stand gebracht, ist aber bald wieder funktionsbereit.

Außer den mechanischen Prüfverfahren, bezog auch die Kunststoffproben-Vorbereitung einen neuen Raum, in dem sämtliche benötigten spanenden Verfahren - auch automatisiert und schonend mittels CNC-Fräse - zur Verfügung stehen.

Das Institut für Kunststofftechnik (IKT) in Stuttgart arbeitet in Lehre, Forschung und industrieller Dienstleistung auf allen Hauptbereichen der Kunststofftechnik: der Werkstofftechnik, der Verarbeitungstechnik wie auch in der Produktentwicklung. MM

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