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Supply Chain Management

Das Wettrennen um die Total Costs im Einkauf

| Redakteur: Robert Weber

Manager und Supply-Chain-Verantwortliche sprechen gerne von den Total Cost of Ownership (TCO). Doch nur wenige Unternehmen können die TCO im Einkauf richtig beziffern und das Instrument der Kostenkontrolle nicht einsetzen. Eine Checkliste von MM Logistik und Kloepfel Consulting hilft.

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(Bild: Weber)

Die Einkaufsberater und die Redaktion haben zehn Punkte zusammengefasst. Wenn Sie alle Punkte bejahen können, dann steht einem TCO-Ansatz nichts mehr im Wege. Ihre Supply Chains werden es Ihnen danken.

1. Haben Sie eine übergeordnete Einkaufsstrategie?

2. Haben Sie Ihren Materialbedarf in Materialgruppen eingeteilt?

3. Haben Sie und Ihre wichtigsten Lieferanten ein einheitliches Verständnis über die Bedeutung von Kostentransparenz in der Lieferkette?

4. Sprechen Sie mit Ihren strategisch wichtigsten Lieferanten über die Kostenentwicklung in der gesamten Lieferkette?

5. Kennen Sie die Lieferkette Ihrer strategisch wichtigsten Lieferanten?

6. Kennen Sie die Markt- und Kostenentwicklung Ihrer wichtigsten Vorlieferanten?

7. Können Sie Ihre direkten Kosten ermitteln?

(Anschaffungskosten, operative Kosten, Verwaltungsaufwand und weitere)

8. Können Sie Ihre indirekten Kosten schätzen?

(Trainingsmaßnahmen zur Schulung, Datenmanagement und weitere)

9. Haben Sie ein qualitatives und quantitatives Risiko- und Qualitätsmanagementsystem für Ihre strategischen und Engpass-Materialgruppen implementiert?

10. Finden (standortübergreifend) Abstimmungstreffen über den internen Bedarf und Strategie zwischen Einkauf, Konstruktion, Entwicklung, Qualität, Logistik, Marketing und Vertrieb statt?

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