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Software

Den Einfluss der Wärme vor dem Druckprozess simulieren

| Redakteur: Simone Käfer

Neben der thermischen Simulation, bietet Simufact Additive 3 auch die Möglichkeit die Simulation mit dem Referenzmodell zu vergleichen.
Neben der thermischen Simulation, bietet Simufact Additive 3 auch die Möglichkeit die Simulation mit dem Referenzmodell zu vergleichen. (Bild: Simufact)

Eine thermomechanische Berechnung in Simufact Additive 3 soll den Einfluss der Wärme schon vor dem Druck des Bauteils simulieren.

Simufact stellt mit Additive 3 nun die dritte Generation seiner Simulationslösung für metallbasierte additive Fertigungsprozesse bereit. Highlight des neuen Releases ist die thermomechanische Berechnungsmethode, die über die mechanische Simulation hinaus den Einfluss der Wärmeenergie auf das Bauteil aufzeigt. So gewinnen Anwender Einblicke in das globale Temperaturverhalten im Bauteil. Mit dieser Berechnungsmethode können jetzt zusätzlich die Verformung sowie der Einfluss der Bodenplatte auf das Bauteil bestimmt werden. Außerdem wurde die Software nun auch für Simulationen auf Linux-Rechnern programmiert.

Additive 3 fokussiert sich bei der Analyse der schichtweisen Berechnung des Build-Prozesses auf die neu implementierte thermomechanische Berechnungsmethode. Mit diesem Simulationsverfahren erhält der Anwender zusätzlich globale Aussagen über das Wärmeverhalten im Bauteil, wie thermische Spitzenbelastungen, um überhitzte Bereiche frühzeitig erkennen zu können. Die thermomechanische Methode berücksichtigt wesentlich mehr physikalische Parameter und Randbedingungen als die Inherent-Strain-Methode, erklärt Simufact. Dazu gehören thermisch relevante Größen wie die Laserleistung, die Lasergeschwindigkeit und vorgegebene Temperaturen. Zudem muss der Benutzer vorab nicht mehr zwingend eine Kalibrierung durchführen. Durch die Implementierung der thermomechanischen Berechnungsmethode können Benutzer bereits beim Modellaufbau die wesentlichen Parameter des Druckers in der Software berücksichtigen.

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