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Der Griff nach dem Strohhalm soll verboten werden

| Redakteur: Peter Königsreuther

Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. (GKV) schaltet sich in die von der Europäischen Kommission angestoßene politische Debatte über Kunststoffe in der Umwelt ein und warnt vor ökologischem Populismus.

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Zweifelhaftes „Geblubber“ aus Brüssel stört die echten Kunststoffexperten: Der GKV fordert die Europäische Kommission auf, zu einer sachgerechten Debatte in puncto Strohhalmverbot im Interesse des Wohlstandes der Bürger und auf der Grundlage einer Stärkung des Umweltbewusstseins und ökologischer Fakten zurückzukehren.
Zweifelhaftes „Geblubber“ aus Brüssel stört die echten Kunststoffexperten: Der GKV fordert die Europäische Kommission auf, zu einer sachgerechten Debatte in puncto Strohhalmverbot im Interesse des Wohlstandes der Bürger und auf der Grundlage einer Stärkung des Umweltbewusstseins und ökologischer Fakten zurückzukehren.
(Bild: W. Röhrli)

Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. (GKV), Spitzenverband der überwiegend mittelständisch geprägten Kunststoff verarbeitenden Industrie in Deutschland, kritisiert die von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Maßnahmen, mit denen die Europäische Kommission vorgeblich die Verringerung des Eintrags von Kunststoffen in die Umwelt, insbesondere in die Meere, anstrebt.

„Die Europäische Kommission greift angesichts der tiefen Vertrauenskrise in die europäischen Institutionen am Ende ihrer Amtszeit sprichwörtlich nach dem Strohhalm, in der Absicht, sich mit symbolhaften Ideen bei den Bürgern populär zu machen“, wirft GKV-Hauptgeschäftsführer Dr. Oliver Möllenstädt den Verursachern der Debatte vor.

Verbrauchern geht es wieder nur an die Geldbeutel

Der GKV fordert die Europäische Kommission auf, die von ihr ins Gespräch gebrachten Maßnahmen, wie das Verbot bestimmter Einwegprodukte, zum Beispiel von Trinkhalmen aus Kunststoff, und die Einführung einer Abgabe auf Kunststoffe zugunsten des EU-Haushalts auf den Prüfstand zu stellen. „Die Industrie teilt das Interesse, die Verschmutzung der Umwelt wirkungsvoll zu bekämpfen.

Die Bevormundung der Verbraucher durch Produktverbote und der schamlose Griff in deren Geldbeutel, um die durch den EU-Austritt Großbritanniens entstandenen Löcher im EU-Haushalt zu stopfen, sind gleichwohl völlig fehl am Platze, werden dem Beitrag von Kunststoffen zum Klimaschutz nicht gerecht und helfen unserer Umwelt nicht wirklich weiter“, so Möllenstädt.

Der GKV fordert die Europäische Kommission auf, zu einer sachgerechten Debatte im Interesse des Wohlstandes der Bürger und auf der Grundlage einer Stärkung des Umweltbewusstseins und ökologischer Fakten zurückzukehren. Die Verbände der Kunststoffindustrie in Deutschland engagieren sich seit Jahren weltweit gegen den Eintrag von Kunststoffabfällen in die Umwelt.

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