China Market Insider Der Kampf um die Container

Autor / Redakteur: Henrik Bork / Melanie Krauß

Stark gestiegene Frachtkosten belasten Hersteller in China. Unternehmen müssen inzwischen mehr als das doppelte für die knappen und daher begehrten Container bezahlen.

98 Prozent aller Container werden in China gefertigt – die steigende Nachfrage führt zu deutlich höheren Preisen.
98 Prozent aller Container werden in China gefertigt – die steigende Nachfrage führt zu deutlich höheren Preisen.
(Bild: ©Eisenhans - stock.adobe.com)

Es sind gute Nachrichten für die Hersteller und Vermieter von Containern, gleichzeitig aber schlechte Nachrichten für die gesamte Fertigungsindustrie: Die Preise für die sechs Meter (20-foot) langen Standard-Container sind empfindlich gestiegen. Dies gilt sowohl für die Herstellung der Stahlboxen, als auch für die Frachtkosten zwischen China und Europa sowie China und den USA.

Der Containerhersteller China International Marine Containers (CIMC) hat den Preis für einen 20-Foot-Container innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt, auf gut 2.900 Euro, berichtet die Zeitung South China Morning Post in Hongkong. Die Arbeiter des Unternehmens in Shenzhen arbeiten zurzeit Elf-Stunden-Schichten, sechs Tage pro Woche, und dennoch könne der Bedarf kaum befriedigt werden, zitierte das Blatt einen leitenden Manager bei CIMC.