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China Market Insider Der Maschinenbau kommt nur schwer aus der Krise

| Autor / Redakteur: Henrik Bork / M. A. Benedikt Hofmann

Im Bereich Industrie 4.0 wird China vom Abnehmer zum Ausrüster, die Maschinenbau-Industrie erlebt nicht den selben Aufschwung wie andere Branchen und bei Geschäftsessen sollten Sie darauf achten, dass nichts übrig bleibt.

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Unter dem Titel „China Market Insider“ berichtet der MM Maschinenmarkt ab jetzt regelmäßig aus dem chinesischen Markt.
Unter dem Titel „China Market Insider“ berichtet der MM Maschinenmarkt ab jetzt regelmäßig aus dem chinesischen Markt.
(Bild: ©vegefox.com - stock.adobe.com)

China arbeitet systematisch daran, beim Thema 4.0 nicht nur Abnehmer, sondern auch Ausrüster zu sein. In diesem Jahr werde Chinas gesamte Industrieproduktion im Bereich „intelligenter Anlagen- und Maschinenbau” erstmals den Meilenstein von zwei Billionen RMB (rund 245 Milliarden Euro) übersteigen, heißt es in einer gerade veröffentlichten Analyse des chinesischen Forschungsinstitutes ASKCI. Die „starke Förderung durch die Politik” in China sorge für ein rapides Wachstum von Industrie-4.0-Lösungen in der heimischen Fertigungsindustrie, schreibt ASKCI. Das wiederum beflügele auch die Hersteller von intelligenten Lösungen im chinesischen Anlagen- und Maschinenbau, schreibt das Institut.

In der ihr eigenen, typischen Art geht die kommunistische Staats- und Parteiführung in Peking auch bei diesem Thema äußerst systematisch vor. Wie aus der oben zitierten und weiteren aktuellen Analysen ersichtlich ist, haben die Zentralplaner zunächst einen neuen Industriezweig definiert. Unter dem Etikett „Ausrüstungsindustrie für die intelligente Fertigung“ sind sämtliche relevanten Industrie-4.0-Lösungen des fertigenden Gewerbes zusammengefasst. Nun wird dieser Industriezweig gezielt gefördert und vor allem in drei regionalen Industrie-Clustern in China ausgebaut.