Hannover Messe – die Heimat der Industrie-4.0-Bewegung

Der Mensch bleibt der Impulsgeber

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Nur Zusammenarbeit ermöglicht Fortschritt

„Die Hannover Messe hat einmal mehr gezeigt, dass die weltweite Industrie 4.0-Bewegung hier ihr Zuhause hat. Erweiterte Wertschöpfungsnetzwerke, neue Formen der Mensch-Maschine-Kollaboration und die zunehmende Integration von Künstlicher Intelligenz in die Produktion sind Schlüsselmerkmale von Digitalisierung und Vernetzung, die in Hannover wieder einmal als erstes zu sehen waren. All das benötigt künftig noch mehr Konnektivität, weshalb der ZVEI von Beginn an ein industriefähiges 5G-Netz fordert“, sagte Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der Geschäftsführung des ZVEI. „Zwei weitere Botschaften versendete die Messe darüber hinaus: Nur Zusammenarbeit, nicht Abschottung, ermöglichen technologischen Fortschritt und gesellschaftlichen Wohlstand. Und Schülerinnen und Schüler lassen sich begeistern, wenn sie – wie auf der Messe – mit Technik in Berührung kommen. Noch stärker müssen wir um sie werben: Sie sind die dringend benötigten Fachkräfte von morgen.“

Von den 210000 Besuchern kamen 70 000 aus dem Ausland. Damit lag der Anteil der internationalen Besucher unverändert bei 34 %. Die meisten Besucher aus dem Ausland kamen aus China (5000), den Niederlanden (2500), den USA (1600) und Korea (1600). Aus dem Partnerland Mexiko kamen 1100 Besucher.

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Onlinekurse zu Machine Learning Digitales Weiterbildungsangebot
Das Würzburger Fachmedienunternehmen Vogel Business Media geht gemeinsam mit dem Münchner Start-up „University4Industry“ (U4I) neue Wege der digitalen Weiterbildung. Die Onlinekurse sollen es vor allem kleineren und mittelständischen Industrieunternehmen ermöglichen, „Industrie 4.0“ konkret im eigenen Betrieb anzuwenden.

Dass IT und Maschinenbau weiter zusammenwachsen, industrielle IT-Plattformen und andere neue Geschäftsmodelle entstehen, gehörte in Hannover in diesem Jahr ebenso zu den zentralen Trends wie der herannahende Einzug künstlicher Intelligenz in die Fabriken. In den Hallen der Automation zeigte sich, dass die Antriebs- und Fluidtechnik ein wesentlicher Treiber der digitalisierten und vernetzten Produktion ist.

Assistenzsysteme wie Exoskelette, AR-Brillen und vor allem Roboter waren weitere Highlights der Hannover Messe. Die agile Fertigung und die Intralogistik setzt auf fahrerlose Transportsysteme, Drohnen und Sprachassistenten. Ungebrochen hält der Trend zur Mensch-Maschine-Kollaboration an.

Umweltfreundliche Mobilität der Zukunft

Um Energieeffizienz bei gleichzeitiger Schonung des Klimas ging es in den Energiehallen. Dezentrale, smarte Energiesysteme standen ebenso im Mittelpunkt wie Infrastrukturlösungen für eine umweltfreundliche Mobilität der Zukunft.

Ihre Innovationsstärke bewiesen darüber hinaus auch die Zulieferunternehmen als Entwicklungspartner, vernetzt mit ihren Kunden. Mit Multi-Material-Design und Konzeptleichtbau lassen sich Bauteile komplett neu denken und werden nicht nur kostengünstiger und effizienter, sondern auch leistungsfähiger.

Mehr als 160 mexikanische Unternehmen präsentierten auf der Messe ihre Produkte und Innovationen. Bundeskanzlerin Merkel und Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto waren sich einig: Fortschritt und Wohlstand gibt es nur mit offenen Märkten. Die Beteiligung Mexikos stand somit auch im Zeichen des internationalen Freihandelsabkommens, auf das sich Mexiko und die Europäische Union am vergangenen Samstag geeinigt hatten. Künftig wollen die Länder 99 % ihrer Waren zollfrei handeln.

Die nächste Hannover Messe läuft vom 1. bis 5. April 2019. Das Partnerland ist dann Schweden.

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