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Inventur

Der Produktion Luft verschafft

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Bereits nach einer Stunde erhält Kießling von Inform eine Liste mit einer Stichprobenauswahl zurück. Für die Aufnahme der Inventur muss diese nun wieder ins System eingegeben werden, um anschließend Zähllisten für alle Zähler, getrennt nach Lagerorten, erstellen zu können.

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Samstags, dem eigentlichen Tag der Inventur, erhalten dann alle beteiligten Mitarbeiter, also etwa 30 Personen, die vorgefertigten Listen in Papierform, zählen die genannten Positionen und tragen die gezählte Menge händisch ein. Bereits am Samstagmittag ist das Zählen für die Inventur beendet. Kießling und seine Kollegen tragen anschließend die Daten aller Listen in eine Gesamttabelle ein und überprüfen nochmals sehr auffällige Abweichungen. Einen Tag später wird das Ergebnis an Inform weitergeleitet. Dort schließt sich der letzte Teil der Inventur an, indem alle Daten über eine Schnittstelle an die Software übergeben werden, die Hochrechnung durchgeführt und ein Abschlussbericht mit dem finalen Ergebnis der Inventur erstellt wird.

Eine rundum erfolgreiche Zählung

Die Stichprobeninventur ist für D+H ein voller Erfolg. Im Gegensatz zu früher, als zwei bis drei Tage an der Inventur gearbeitet wurde, sind Kießling und sein Team heute in der Lage, die eigentliche Inventur innerhalb von einem halben Tag durchzuführen. Dies liegt vor allem an der sehr viel geringeren Anzahl an zu zählenden Positionen, denn von den 10.500 Zählpositionen ist dank der Stichprobeninventur am Ende nur noch ein Bruchteil übrig. Darüber hinaus konnte auch der Personalaufwand erheblich reduziert werden, indem heute nur noch etwa 30 Mitarbeiter am Zählen beteiligt sind. Das entspricht nun lediglich 15 Manntagen, wo früher deutlich mehr Aufwand mit verbunden war. Mit der Einführung der Stichprobeninventur läuft die Produktion nun auch weitestgehend uneingeschränkt weiter. Damit geht D+H neue Wege zur Effizienzsteigerung und Kostenersparnis. Aber auch die höhere Genauigkeit des Zählergebnisses ist für D+H von enormer Relevanz, denn diese ermöglicht ein effizienteres Bestandsmanagement. Und dank der eingesetzten Dienstleistungsinventur blieb dem Unternehmen dabei die Implementierung und fortlaufende Administration einer Software erspart.

„Insgesamt konnten wir den gesamten Inventuraufwand um etwa 95 % senken. Mit diesem Ergebnis sind wir mehr als zufrieden. Und auch die Zusammenarbeit mit Inform verlief sehr gut und problemlos und ist eine gute Grundlage für weitere gemeinsame Optimierungs-Projekte“, so Kießling.

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